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23. Dec 2025

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Wahre Unabhängigkeit – Nur mit Solarthermie

Für PV-Anlagen (Photovoltaik), also zur Gewinnung von Strom durch die Sonne, gibt es fast täglich neue Gesetze, Regelungen und Verordnungen. Wie behält man als privater Bauherr und Heizungsbesitzer bei Solarspitzengesetz, Energierechtsnovelle, Zentralregister usw. den Überblick?

Die Lösung heißt: Solarthermie. Diese unterliegt keinen besonderen Gesetzlichkeiten. Und sie leistet wirklich einen großen Beitrag zur Einsparung von Energie im Haus. In Einfamilienhäusern, die mit konventionellen Heizungen (Öl, Gas, Holz) betrieben werden, liegt der Energieverbrauch bei ca. 87 Prozent für Wärme (75 Prozent Raumwärme, 12 Prozent Warmwasser) und nur 13 Prozent für Strom. Wozu also das Dach mit PV-Modulen ausstatten, wenn mit Solarthermie die Solardachpflicht in vielen Bundesländern erfüllt wird?

Bereits mit einer kleinen Fläche von etwa fünf bis 15 m² können zwischen 25-50 Prozent der benötigten Wärmeenergie eingespart werden. Darüber hinaus greift auf die Solarthermie-Anlage kein Netzbetreibender zu, um diese zu drosseln oder gar abzuschalten. Einmal installiert, liefert die Anlage zuverlässig über Jahrzehnte Wärme – und zwar ausschließlich für den Besitzer mithilfe eines einfachen Wasserspeichers. Zusätzlich bleibt noch immer Platz auf dem Dach für eine ausreichend große PV-Anlage. Für die Herstellung von Solarthermie-Kollektoren werden außerdem keine seltenen Erden oder giftige Stoffe benötigt, die dann nach der Lebenszeit aufwendig recycelt oder entsorgt werden müssen. Hier werden Glas und Metalle wie Kupfer, Aluminium oder Stahl verbaut.

Kollektoren von AKOTEC haben im Gegensatz zu anderen Kollektoren den Vorteil, dass sie selbst bei diffusen Lichtverhältnissen – wie z. B. im Winter – einen überdurchschnittlich hohen Wirkungsgrad erzielen. Solarthermische Anlagen lassen sich mit beinahe jedem erdenklichen Wärmeerzeuger kombinieren, bspw. einem Holzheizkessel, einer Wärmepumpe oder einem Gasbrennwertkessel. Vollvakuumröhren verfügen zudem über einen einzigartigen, integrierten Überhitzungsschutz sowie Spezialglas, das ein Höchstmaß an Sicherheit vor Hagelschlag bietet. 20 Jahre Herstellergarantie und eine flexible Montage runden das Angebot ab.

Seit 15 Jahren setzt AKOTEC Maßstäbe in der Solarthermiebranche. Die hochwertigen Solarthermiekollektoren und innovativen Technologien helfen dabei, Energie effizienter zu nutzen. www.akotec.eu

23. Jun 2026

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Gesellschaft

Tiergesundheit: Ein wichtiger Schritt für mehr Tierschutz – Ein Beitrag von Judith Schönenstein, Vizepräsidentin Deutscher Tierschutzbund e. V.

Ein Haustier aufzunehmen ist eine wunderbare Entscheidung: Tiere schenken uns Gesellschaft, Freude und oft auch Trost. Sie bereichern unser Leben auf vielfältige Weise und werden für viele Menschen zu echten Familienmitgliedern. Als treue Begleiter verdienen Tiere nicht nur Liebe, Fürsorge, Pflege und eine artgerechte Haltung, sondern auch unseren Schutz. Denn Tiere haben keine Stimme und können sich nicht selbst gegen Vernachlässigung oder nicht tiergerechte Haltungsbedingungen wehren. Trotz der Verankerung des Tierschutzes als Staatsziel im Grundgesetz leiden tagtäglich zahlreiche Tiere. Der illegale Tierhandel mit zu jungen und oft kranken Hundewelpen floriert, Straßenkatzen kämpfen ohne menschliche Hilfe ums Überleben und Millionen Tiere – darunter auch Katzen und Hunde und vor allem Nager – werden jährlich in Versuchslaboren „verbraucht“. Auch bestimmte Zuchtpraktiken verursachen unnötiges Tierleid: Um bei der Zucht optische Merkmale wie Kulleraugen, kurze Schnauzen, Faltohren oder Farbvariationen im Fell zu erreichen, werden Auswirkungen auf die Tiergesundheit in Kauf genommen. Dabei ist ein Verbot solcher Qualzuchten längst im Tierschutzgesetz verankert – doch die Umsetzung bleibt unzureichend. Um den Tierschutz wirksam zu stärken, braucht es klare gesetzliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt ein Verbot des Onlinehandels mit Tieren – denn viele Haustiere werden unüberlegt über das Internet gekauft, wo Welpen aus unseriösen Zuchten zigfach zum Kauf angeboten werden. Eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen könnte die Anzahl der Straßenkatzen und damit ihr Leid verringern und – in Kombination mit einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen und Hunde – auch überfüllte Tierheime entlasten. Das Qualzuchtverbot muss konkretisiert und erweitert werden. Und es braucht eine Strategie zum Ausstieg aus Tierversuchen. Nur, wenn wir Tiere als fühlende Lebewesen anerkennen und ihren Schutz konsequent verfolgen, können wir dem Staatsziel Tierschutz gerecht werden. Am Ende liegt es an uns allen, für das Wohl der Tiere einzutreten. >Nur, wenn wir Tiere als fühlende Lebewesen anerkennen und ihren Schutz konsequent verfolgen, können wir dem Staatsziel Tierschutz gerecht werden. Am Ende liegt es an uns allen, für das Wohl der Tiere einzutreten. Dazu gehört auch, sich umfassend zu informieren, wenn man ein Haustier aufnehmen möchte. Wer versteht, wie Tiere fühlen, was sie brauchen und wie sich Krankheiten frühzeitig erkennen lassen, leistet einen wertvollen Beitrag – für das einzelne Tier ebenso wie für das große Ziel: mehr Tierschutz, mehr Tiergesundheit, mehr Mitgefühl. Ein verpflichtender Sachkundenachweis vor der Tieranschaffung könnte helfen, Fehler aus Unwissenheit zu vermeiden. Auch die Kosten, die für Haustiere anfallen – etwa für tiermedizinische Behandlungen – sollten nicht unterschätzt werden. Routinemäßige als auch unvorhergesehene Tierarztbesuche können bisweilen tausende Euro für eine OP oder Behandlung verursachen. Es ist daher ratsam, sich rechtzeitig über eine Tierkrankenversicherung zu informieren. Wer nicht nur einem Tier in Not helfen möchte, sondern auch einen wichtigen Beitrag für den Tierschutz leisten will, sucht im Tierheim nach dem passenden tierischen Mitbewohner. Tausende Tiere warten hier auf ein neues Für-immer-Zuhause und eine zweite Chance. „Adoptieren statt kaufen“ lautet das Motto!