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27. Feb 2019

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Gesellschaft

3 Fragen an Dr. Klaus Waschik über das Sprachenlernen

In welche Richtung entwickelt sich das Sprachenlernen?

In Zukunft werden hybride Lernformen an der Tagesordnung sein, wobei der eigentliche Lernraum virtuell sein wird. Dazu kommen dann Präsenzphasen, die als sozialer Bonus in virtuelle Lernformen integriert werden.

Welche Sprachen sollte man lernen, wenn man in der Wirtschaft durchstarten möchte?

Englisch und eine romanische Sprache, vorzugsweise Spanisch, sind heute in der Wirtschaft schon fast Voraussetzung. Ansonsten rate ich zu einer slawischen Sprache, vorzugsweise Russisch, und zu einer fernöstlichen Sprache. Hier bietet sich Chinesisch an, das übrigens relativ schnell und gut zu lernen ist, zumindest im mündlichen Bereich. Eine Zukunft hat aber auch Hindi.

Wodurch zeichnet sich das LSI aus?

Durch den Begriff „intensiv“. Wir vermitteln praktisch einsetzbare Sprachkenntnisse in kurzen Zeiträumen von zwei bis drei Wochen. Unser Programm umfasst im Wesentlichen die Sprachen Arabisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch und Russisch. Sprachliche Handlungsfähigkeit ist das zentrale Lernziel unserer Intensivkurse, die auch einen Online-Anteil haben. Eine ungezwungene Lernatmosphäre in kleinen Gruppen bietet den Rahmen, Freude am sprachlich wie interkulturell Neuen zu erfahren.

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“