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13. Nov 2020

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Gesellschaft

Der Einstieg ins Trading

Journalist: Kirsten Schwieger/Alicia Steinbrück

Durch den Handel verschiedenster Finanzprodukte – beispielsweise mit Währungen, Wertpapieren, Währungen, Rohstoff-Zertifikaten oder CFDs (sogenannten Differenzkontrakten) – schnelle Gewinne zu erzielen, ist das Ziel des Tradings. Insbesondere durch das Online-Trading gibt es auch für private Anleger viele Möglichkeiten der kurzfristigen Anlage im Börsenhandel.  

Gerade jetzt in der Coronakrise ist es bequem, von Zuhause zu traden und zu investieren. Anders als bei langfristigen Anlagen ist es beim Trading möglich, schnelle und große Gewinne zu erzielen. Trader gehen aber auch hohe Risiken ein, so sind ebenso hohe Verluste möglich. Zugang zu der Börse oder anderen Handelsplätzen gibt es über Online-Broker. Dort können Trader schnell Vermögenswerte kaufen und verkaufen – auch mobil über verschiede-ne Apps. Um beim Online-Börsenhandel teilnehmen zu können, muss nur ein Wertpapierdepot bei einer Direktbank oder einem Online-Broker eröffnet werden. Ein Broker-Vergleich im Inter-net hilft, unter diversen Anbietern den zur Anlageklasse und zum Tradingstil passenden herauszufinden. Basiskriterien dafür sind die Grundgebühr für die Depot-Nutzung sowie die Kosten pro Order.

Rein technisch verfügen Hobby-Anleger über sämtliche Mittel, die früher nur Profianlegern vorbehalten waren. Nur nicht über deren Expertise und Erfahrung – auch wenn das Internet und die Ratgeberliteratur nur so wimmelt von „Profi“-Versprechungen, Einsteigern 

in nur kurzer Zeit das Traden beizubringen. Zwar ist Trading eine sehr spektakuläre Angelegenheit, doch gibt es innerhalb dieser noch unterschiedliche Risikoklassen – abhängig von den gewählten Marktsegmenten, beziehungsweise Finanzprodukten.

Zu den wichtigsten Anlageklassen oder Märkten oder Anlageklassen gehören,  neben Aktien, auch Anleihen, Währungen, Rohstoffe, Fonds und Derivate. Analog zur Art und Weise, wie diese Werte gehandelt werden, spricht man auch von Finanz- oder auch Tradinginstrumenten. Zu den bedeutendsten Instrumenten für Trader gehören neben Wertpapieren Optionen, Zertifikate, Futures, Devisen (Forex Trading) sowie CFDs, die Differenzkontrakte. Letztere zwei sind, ebenso wie Kryptowährungen, hochspekulativ und damit insbesondere für Trading-Anfänger sehr risikoreich. Bevor voreilige Entscheidungen getroffen werden, die im Nachhinein bereut wer-den, sollten sich Trader und Interessierte ein gut fundiertes Wissen aneignen. 

Die meisten Trader spezialisieren sich auf bestimmte Marktsegmente, be-ziehungsweise Finanzinstrumente. So handeln viele Daytrader – sie öffnen und schließen innerhalb eines Tages Positionen – nicht mit den üblichen Wertpapieren, sondern vor allem mit CFDs und Devisen. Hierfür gibt es spezialisierte Online-Broker. Um diese Produkte 

im genau richtigen Moment zu kaufen oder zu verkaufen müssen Trader den Markt genau beobachten und einschätzen können. Hierzu bedienen sie sich diverser Werkzeuge und Strategien. Es gibt kostenlose Chartanalyse-Software und Profitools zur Kursdatenversorgung, Handelssystementwicklung, Portfolioauswertung und Risikomanagement.

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“