23. Sep 2026
|
Gesundheit
Journalist: Jakob Bratsch
|
Foto: Getty Images/unsplash, Presse
Gesundheit ist kein statischer Zustand – und genauso wenig ist es die richtige Ernährung. Stoffwechsel, Darmmikrobiom, Körperzusammensetzung und individuelle Verträglichkeiten verändern sich im Laufe des Lebens. Was uns heute guttut, muss deshalb in einigen Jahren nicht mehr die beste Ernährung für unseren Körper sein.

Dr. Dieter Resch, Geschäftsführer von MAYRLIFE
Der Körper verändert sich – also sollte sich auch unsere Ernährung verändern. Genau darin liegt eine wichtige Aufgabe langfristiger Prävention: Gesundheitswerte und individuelle Verträglichkeiten regelmäßig neu zu betrachten und daraus konkrete Konsequenzen für die tägliche Ernährung abzuleiten.
Denn „gesund“ ist nicht für jeden Menschen dasselbe. Entscheidend ist nicht nur, ob ein Lebensmittel grundsätzlich als gesund gilt, sondern wie der eigene Körper darauf reagiert. Ernährung, Stress, Medikamente, Bewegung und Lebensstil beeinflussen wiederum das Darmmikrobiom und den Stoffwechsel – ein dynamisches Zusammenspiel, das sich im Laufe der Zeit verändern kann.
Auch deshalb können allgemeine Diäten oder standardisierte Ernährungskonzepte nur bedingt der individuellen gesundheitlichen Situation eines Menschen gerecht werden. Ein persönliches Ernährungskonzept sollte vielmehr auf den aktuellen gesundheitlichen Voraussetzungen basieren und regelmäßig überprüft werden. Langfristig geht es weniger darum, einer bestimmten Ernährungsform zu folgen, als die Ernährung immer wieder an den Menschen anzupassen.