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2. Sep 2022

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Gesellschaft

3 Fragen an Dr. Katrin Kaftan, Leiterin Weiterbildungszentrum der Hochschule Anhalt

Journalist: Kirsten Schwieger

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Foto: Josefa Ndiaz/unsplash

Die Leiterin Weiterbildungszentrum der Hochschule Anhalt über die voranschreitende Digitalisierung in deutschen Hochschulen.

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Dr. Katrin Kaftan, Leiterin Weiterbildungszentrum der Hochschule Anhalt; Foto: Presse

Wie rüsten sich Deutschlands Hochschulen für die Anforderungen der Arbeitswelt 4.0?

Im Fokus steht die Entwicklung kleinteiliger Angebote wie Module, Zertifikate oder Micro Degrees zu den Themen, die inhaltlich von Unternehmen benötigt werden. Diese Formate können Berufstätige an wissenschaftliche Inhalte und Methoden heranführen sowie Ergänzungsqualifikationen anbieten.

Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen KMUs?

Es wird für die Unternehmen zunehmend schwieriger, Fach- und Führungskräfte oder auch Unternehmensnachfolger in einem sich immer weiter einengenden Arbeitskräftemarkt zu finden. Die Lösung ist die passgenaue, berufsbegleitende Qualifizierung eigener Mitarbeiter mit finanzieller und zeitlicher Unterstützung durch das Unternehmen.

Welche Bedeutung kommt Online-Angeboten zu?

Sofern das Weiterbildungsmodul Teil eines Online-Studiengangs ist, kann es auch in dieser Form genutzt werden. Generell erhöhen derartige Angebote die Flexibilität, verbessern die Vereinbarkeit von Studium und Beruf und verstärken die Reichweite zur Gewinnung von Studieninteressierten.

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“