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22. Jun 2021

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Gesellschaft

3 Fragen an Markus Möllers

Journalist: Alicia Steinbrück

Der PR-Manager der Franz Kaldewei GmbH & Co. KG spricht über Natürlichkeit im Badezimmer und gibt Tipps.

Marcus Möllers, PR-Manager der Franz Kaldewei GmbH & Co. KG; Foto: Presse/Kaldewei 

Welche Materialien werden im Bad immer beliebter? 

Die Menschen möchten mit natürlichen Materialien in Berührung kommen. Darum gilt: Der Umwelt zuliebe auch im Bad auf Plastik verzichten! Glas, Holz, Stahl, Naturstein – das sind die Materialien in modernen Bädern.

Wie können KonsumentInnen im  Bad einfacher auf Plastik verzichten? 

Das fängt bei alltäglichen Dingen an, wie zum Beispiel durch den Verzicht auf Shampooflaschen. Es schlummern aber noch weitere Mengen künstlicher Werkstoffe im Bad – in Form von Badewannen, Duschen und Waschbecken aus Acryl. Da ist es nur konsequent, auch hier auf Kunststoff zu verzichten. Mit dem Werkstoff Kaldewei Stahl-Emaille gibt es schließlich eine umweltfreundliche Alternative. Der glasierte Stahl ist aus natürlichen Rohstoffen gefertigt und kann zu 100 % in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden.

Wie sehen Sie die Trends der Zukunft?

Das Bewusstsein für umweltgerechtes Bauen ist hoch und steigt stetig. Die Zukunft gehört Materialien, die Ressourcen schonen und die Umwelt erhalten. 

18. Mär 2026

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Gesellschaft

Hören macht klug

Kaum läuft der Lieblingssong, wird aus dem Kinderzimmer eine Bühne. Es wird gehüpft, getanzt, gerappt und mitgesungen. Musik bringt positive Energien ins Leben – und kann noch viel mehr: Musik stärkt das Arbeitsgedächtnis von Kindern, also die Fähigkeit, Informationen kurzzeitig zu speichern und zu verarbeiten. Damit Kinder neue Inhalte verstehen und anwenden können, braucht das Arbeitsgedächtnis eine ausreichend große Kapazität. Ist diese noch nicht altersgemäß entwickelt, kann das Lernen zur Herausforderung werden. Musik wirkt da im Kopf wie Fitness. Als gezieltes Gedächtnistraining, mit der die geistige Leistungsfähigkeit, schon im Vorschulalter, gefördert und somit das spätere Lernen erleichtert wird. Hörspiele ergänzen diese Reise in die Klangwelt: Kinder konzentrieren sich auf das gesprochene Wort und lernen Geschichten aus Stimmen, Geräuschen und Musik zu visualisieren. Statt auf Bilder zu schauen, erschaffen sie diese selbst im Kopf. Das fördert die Fantasie, Sprachentwicklung und Konzentration. Auch Singen macht Sprache lebendig. Mit Reimen, Wiederholungen und eingängigen Melodien entdecken Kinder neue Wörter und Satzmuster ganz intuitiv. Dabei wächst nicht nur ihr Sprachgefühl, sondern auch das Wir-Gefühl: Beim gemeinsamen Singen hören sie aufeinander, reagieren im Takt und erleben echtes Miteinander. Wenn die Musik dann in Bewegung übergeht, wird aus Rhythmus Körpergefühl. Tanzen stärkt Motorik, Koordination und Selbstvertrauen. >Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Was sich in den letzten Jahren deutlich verändert hat, ist die musikalische Sprache, in der all das passiert. Moderne Kinderlieder lösen sich zunehmend vom pädagogischen Zeigefinger und suchen die Nähe zur Popkultur. Statt bravem Gitarrenfolk vom Pädagogen in Latzhose mit Mitmachliedern übers Zähneputzen, erklingen Hip-Hop-Beats, Indiepop und Reggae-Grooves. Die Texte greifen Themen auf, die Kinder beschäftigen: Familienalltag, Freundschaft, kleine Wutanfälle oder erzählen vom Mut, das erste Mal auf dem Fahrrad zu fahren. Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Und ja – wenn das Lieblingslied zum hundertsten Mal läuft, nervt es vielleicht ein bisschen weniger, wenn der Text nicht von Reimen auf Hände waschen handelt, sondern davon, dass Eltern auch nur Menschen sind. Was einen Song besonders „kindertauglich“ macht, ist trotzdem eine Wissenschaft. Laut einem Bericht der New York Post¹ haben Forschende aus Sheffield herausgefunden, dass dazu ein Tempo zwischen etwa 60 und 120 BPM gehört, also ein Rhythmus, bei dem es sich gut mitwippen lässt; eingängige Wiederholungen sowie eine klare, positive Klangstruktur. Kommt Ihnen bekannt vor? Das sind genau die Zutaten, die es für einen guten Ohrwurm braucht. ¹ New York Post: „‘Radio Ga Ga’ is scientifically proven to be a perfect kids song“, 6. August 2024.