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22. Jun 2021

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Gesellschaft

3 Fragen an Markus Möllers

Journalist: Alicia Steinbrück

Der PR-Manager der Franz Kaldewei GmbH & Co. KG spricht über Natürlichkeit im Badezimmer und gibt Tipps.

Marcus Möllers, PR-Manager der Franz Kaldewei GmbH & Co. KG; Foto: Presse/Kaldewei 

Welche Materialien werden im Bad immer beliebter? 

Die Menschen möchten mit natürlichen Materialien in Berührung kommen. Darum gilt: Der Umwelt zuliebe auch im Bad auf Plastik verzichten! Glas, Holz, Stahl, Naturstein – das sind die Materialien in modernen Bädern.

Wie können KonsumentInnen im  Bad einfacher auf Plastik verzichten? 

Das fängt bei alltäglichen Dingen an, wie zum Beispiel durch den Verzicht auf Shampooflaschen. Es schlummern aber noch weitere Mengen künstlicher Werkstoffe im Bad – in Form von Badewannen, Duschen und Waschbecken aus Acryl. Da ist es nur konsequent, auch hier auf Kunststoff zu verzichten. Mit dem Werkstoff Kaldewei Stahl-Emaille gibt es schließlich eine umweltfreundliche Alternative. Der glasierte Stahl ist aus natürlichen Rohstoffen gefertigt und kann zu 100 % in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden.

Wie sehen Sie die Trends der Zukunft?

Das Bewusstsein für umweltgerechtes Bauen ist hoch und steigt stetig. Die Zukunft gehört Materialien, die Ressourcen schonen und die Umwelt erhalten. 

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“