Zurück zu wohnvoll

Diesen Artikel teilen:

29. Jan 2026

|

Anzeige

wohnvoll – hier will ich leben.

Selbstbestimmtes Service-Wohnen für Seniorinnen und Senioren in einer lebendigen Gemeinschaft. Der demografische Wandel stellt unsere Gesellschaft vor neue Fragen: Wie wollen wir im Alter leben? Wie verbinden sich Selbstständigkeit, Sicherheit und soziale Teilhabe? Und welche Wohnformen tragen langfristig zur Stabilität von Nachbarschaften und Kommunen bei? Mit seinem ganzheitlichen Senior-Living-Konzept gibt wohnvoll darauf eine zeitgemäße Antwort.

wohnvoll entwickelt, betreibt und verantwortet moderne Wohnformen für Menschen ab 65+, die bewusst auf Eigenständigkeit setzen und zugleich Unterstützung dort ermöglichen, wo sie gebraucht wird. Im Mittelpunkt stehen hochwertige, barrierearme Wohnungen in lebendigen Wohnensembles – den wohnvoll villages. Sie verbinden privaten Wohnraum mit gemeinschaftlich genutzten Flächen, Serviceangeboten sowie optionalen Pflege- und Betreuungsleistungen. Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter – ohne institutionellen Charakter.

Die Architektur der villages folgt diesem Anspruch ebenso wie das Nutzungskonzept. Großzügige Gemeinschaftsbereiche, Restaurants, Cafés, Gärten und Veranstaltungsräume fördern Begegnung und Austausch, ohne die Privatsphäre einzuschränken. Bewohnerinnen und Bewohner entscheiden selbst, welche Angebote sie nutzen möchten und wie sie ihren Alltag gestalten. Damit positioniert sich wohnvoll bewusst zwischen klassischem Wohnen und stationärer Pflege.

Ein weiterer Kern des Konzepts ist die langfristige Verantwortung. wohnvoll versteht sich nicht nur als Projektentwickler, sondern als Betreiber mit nachhaltigem Anspruch. Ökonomische Tragfähigkeit, ökologische Standards und soziale Wirkung werden gleichermaßen berücksichtigt. Die enge Zusammenarbeit mit Kommunen und regionalen Partnern stärkt die lokale Verankerung der Standorte. Aktuell ist wohnvoll an mehreren Standorten in Deutschland vertreten: Das wohnvoll village Westerwald–Koblenz steht für naturnahes Wohnen in der UNESCO Creative City Höhr-Grenzhausen. Bergkamen verbindet modernes Senior Living mit starker regionaler Einbindung. Ginsheim-Gustavsburg repräsentiert urbanes Wohnen im Rhein-Main-Gebiet. Bad Bevensen zeichnet sich durch ein Umfeld mit Gesundheits- und Kurtradition aus. Goslar verbindet historisches Stadtbild mit landschaftlicher Nähe. Gerresheim bringt das wohnvoll-Konzept in einen malerischen Stadtteil Düsseldorfs.

Mit diesem Ansatz leistet wohnvoll einen Beitrag zu einer der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit: altersgerechtes Wohnen neu zu denken – selbstbestimmt, gemeinschaftlich und verantwortungsvoll.

Weitere Infos: www.wohnvoll.com

2. Jul 2026

|

Gesellschaft

Deutschland in einer neuen sicherheitspolitischen Realität – Ein Beitrag von Dr. Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer, BDSV

Liebe Leserinnen und Leser, „Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden“. Diesen Satz des Generalinspekteurs Carsten Breuer haben sich inzwischen auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius zu eigen gemacht. Er beschreibt eine neue sicherheitspolitische Realität, mit der wir uns auch im fünften Kriegsjahr der russischen Vollinvasion auf die Ukraine konfrontiert sehen und die Grundlage für unser sicherheitspolitisches Handeln sein muss. Der Zwischenzustand, der unserem Land damit attestiert wird, ist in dieser Form im Grundgesetz jedenfalls nicht vorgesehen. Unsere Verfassung unterscheidet zwischen Friedenszustand, dem Spannungsfall als Vorstufe des Verteidigungsfalls, die bereits die Anwendung bestimmter Notstandsrechtsvorschriften ermöglicht und dem eigentlichen Verteidigungsfall. Letzterer tritt nach Artikel 115a Grundgesetz dann ein, wenn das Staatsgebiet mit Waffengewalt angegriffen wird oder ein solcher Angriff unmittelbar droht. Nach Analysen der NATO besteht das Ziel, unsere Streitkräfte spätestens bis zum Jahr 2029 rundherum abschreckungs- und verteidigungsfähig auszustatten. Dieses Ziel muss darüber hinaus mit einer umfassenden Befähigung zur Gesamtverteidigung im Sinne einer gesamtgesellschaftlichen Resilienz einhergehen. Schon heute erleben wir ständige hybride Angriffe in der Form von Drohnenüberflügen, Cyber-Attacken oder Desinformationskampagnen, die bestimmten staatlichen Akteuren zugeordnet werden. >Nach Analysen der NATO besteht das Ziel, unsere Streitkräfte spätestens bis zum Jahr 2029 rundherum abschreckungs- und verteidigungsfähig auszustatten. Hieraus ergeben sich zweierlei Schlussfolgerungen: Erstens: Um unserem Beitrag in diesem Prozess – wie der NATO versprochen – zu erfüllen, wollen wir schon im Jahr 2029 ca. 3,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Verteidigung sowie perspektivisch weitere 1,5 % des BIP für militärisch-relevante Infrastrukturmaßnahmen ausgeben. Rechnet man diese Ausgaben zusammen, so machen diese im Jahr 2029 40 % unseres Bundeshaushaltes aus. Allein in den Verteidigungsbudgets der Jahre 2025 bis 2029 sind kumuliert ca. 200 Milliarden Euro nur für Rüstungsausgaben geplant. Kurz: Es geht also um gewaltige Summen, die unsere Volkswirtschaft als Ganzes fordern. Zweitens benötigen wir ein umfassendes Verständnis der Sicherheits- und Resilienz-Notwendigkeiten in unserer Gesellschaft. Die Gewährleistung von Sicherheit ist die zentrale Querschnittsaufgabe unserer Zeit, die jeden und jede von uns betrifft: im Bevölkerungsschutz, beim Schutz kritischer Infrastrukturen, über Bedrohungen zu Lande, zu Wasser, in der Luft sowie im Cyberraum. Jeder Sektor ist gefragt, hier einen Beitrag leisten. In der Politik schließlich müssen diese Anstrengungen koordiniert und verzahnt werden. Dokumente wie die Nationale Sicherheitsstrategie oder die unlängst vorgestellte Militärstrategie sind der notwendige Ausfluss dieser Anstrengungen. Im BDSV wird dieser umfassende Sicherheitsbegriff seit unserer Gründung im Jahr 2009 konsequent gelebt. In unserem Verband sind alle Ausrüster staatlicher Sicherheitsbehörden willkommen und vereint. Über die Plattform SVI-Connect, die wir gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik ins Leben gerufen haben, leisten wir seit Jahresbeginn zudem einen Beitrag zur Verzahnung klassischer Rüstungsunternehmen mit neuen, bislang überwiegend zivilen Zulieferern – zum Vorteil beider Seiten. Nicht zuletzt deshalb ist Deutschland auf gutem Weg, seine selbstgesteckten Ziele in der Zeitenwende zu erreichen. Die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie tut alles in ihrer Macht Stehende, um hier ihren Beitrag zu leisten.