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7. Okt 2020

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Business

3 Fragen an Oliver Kuhn

Journalist: Armin Fuhrer

Mit der Wahl des richtigen Motoröls die Umwelt schützen. 

Oliver Kuhn, stellvertretender Leiter des Öl-Labors bei Liqui Moly, Foto: Liqui Moly

Worauf sollte ein Flottenmanager bei der Wahl des Motoröls achten?

Zunächst muss für jedes Fahrzeug geprüft werden, welche Motoröle mit welchen Serviceintervallen vom Automobilhersteller vorgegeben sind. Auf dieser Basis kann versucht werden, Synergien zu finden, um die Sortenvielfalt klein zu halten. Im Nutzfahrzeugbereich ist das derzeit noch eher möglich, da die in LKW verwendeten Motoröle noch nicht so weit differenziert sind wie im Bereich der PKW-Motoröle. 

Warum ist die thermische Stabilität des Schmierstoffes wichtig?

Moderne Motoren werden immer kleiner in Bezug auf den Hubraum, werden aber durch den Einbau von Turboladern und Benzindirekteinspritzung immer leistungsstärker. Da aber durch den kleineren Motor in der Regel auch das Ölvolumen abnimmt, steigen die Belastungen für das Motoröl signifikant an, ins-besondere die thermische Belastung. Nur Motoröle auf Basis modernster Grundöle und Additive sind in der Lage, diesen Belastungen über das gesamte Intervall hin sicher standzuhalten. 

Wirkt sich ein gutes Motoröl positiv auf die Umwelt aus?

Ein moderner Motor, mit hoher Effizienz und modernen Abgasnachbehandlungssystemen, benötigt für seine volle Funktionalität das richtige Motoröl. Nur das „richtige“ Motoröl ermöglicht optimalen Kraftstoffverbrauch und garantiert die Sauberkeit aller Bauteile im Motor über einen langen Zeitraum, was auch zu einer sauberen Verbrennung führt. 

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.