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26. Jun 2019

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Lifestyle

3 Fragen an Ramona Schwarz

Journalist: Chan Sidki-Lundius


Foto: Presse

Ramona Schwarz, Medical Advisor Selbstmedikation bei DR. KADE

Welche Frauen sind von Scheidentrockenheit betroffen?

Frauen in oder nach den Wechseljahren klagen oft über Symptome, die auf eine trockene Scheide zurückzuführen sind. Aber auch Stress, die Einnahme bestimmter Medikamente oder Stoffwechselerkrankungen können ursächlich sein. Es sind also Frauen jeden Alters betroffen.

Ist Linderung möglich?

Wer Brennen, Juckreiz, Hautreizungen oder Schmerzen im Intimbereich schnell loswerden möchte, kann auf befeuchtende Gels mit Hyaluronsäure zurückgreifen. KadeFungin Befeuchtungsgel etwa spendet pflegende Feuchtigkeit, die trockenheitsbedingte Beschwerden sofort und langanhaltend lindert. Bei stärkeren Beschwerden ist ein Gynäkologen aufzusuchen.

Wie können Frauen vorbeugen?

Übertriebene Intimhygiene, die Verwendung parfümierter Seifen, Duschgele und viel feuchtes Toilettenpapier greifen auf Dauer den natürlichen Schutzmantel der Haut an. Dies kann zu Irritationen führen und trocknet die Haut im Intimbereich zusätzlich aus. Daher sollte für die Intimhygiene am besten nur Wasser oder eine spezielle Waschlotion verwendet werden. Frauen mit geringer Scheidenfeuchtigkeit sollten während ihrer Periode Binden statt Tampons benutzen. Ebenso kann langes und häufiges Baden sowie Schwimmen in stark gechlortem Wasser zur Austrocknung der Haut im Intimbereich führen und sollte vermieden werden.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.