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21. Dez 2020

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Business

3 Fragen an Stefan Wallmann

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Der Ramboll-Hauptgeschäftsführer von Deutschland, Stefan Wallmann, im Interview über die Entwicklung und Vorteile von Smart Buildings.

Stefan Wallmann, Hauptgeschäftsführer Deutschland bei Ramboll, Foto: Presse

Welche Vorteile bieten Smart Buildings?

Intelligente Gebäude bieten betriebswirtschaftliche und ökologische Vorteile. Die Gestaltung, Konstruktion und der Bau von Gebäuden und Stadtteilen haben einen fundamentalen Einfluss auf Menschen, die Gesellschaft und Umwelt. Zu verstehen, wie wir Bauwerke und Lebensräume schaffen, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit von Menschen, auf den Erfolg von Unternehmen und das Klima haben, ist eine der größten Herausforderungen unserer Generation.

Wie können Smart Buildings zur Lösung dieser Herausforderung beitragen?

Smart Buildings geben uns die Möglichkeit, Daten zu sammeln und so die effizienteste Nutzung von Gebäuden zu ermöglichen und bessere Klimabilanzen zu erzielen. So schaffen wir klimaneutrale Gebäude, z. B. mithilfe integrierter Energiesysteme.

Wieso hinkt Deutschland in puncto Smart Buildings hinterher? 

Um nachhaltige, intelligente Gebäu-de zu planen, müssen unterschiedliche Kompetenzen verbunden werden. Leider sind die zuständigen Behörden in Deutschland noch immer stark vom Silodenken geprägt, auch private Bauherren tun sich damit schwer. Hierzu-lande bedeutet das für uns, dass wir nicht nur die technische Expertise liefern, sondern oft noch Überzeugungsarbeit leisten und die richtigen Stellen miteinander in Verbindung bringen müssen. Aber: Die Investitionen zahlen sich aus und führen zu geringeren Kosten während des Betriebs.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.