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13. Dez 2024

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Lifestyle

3 Ideen zum herrlichen Entspannen in der Wellness-Welt

Journalist: Silja Ahlemeyer

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Foto: clay banks/unsplash, Content Pixie/unsplash, Ian Schneider/unsplash

Die Seele baumeln lassen Wellness-Reisen nach wie vor sehr beliebt – gerade bei den Menschen mit Lebenserfahrung. Die Hotelkooperation Wellness-Hotels und Resorts führt jedes Jahr gemeinsam mit dem Onlineportal beauty24 Umfragen zu aktuellen Trends durch. Auch 2024 zeigt sich: Gerade die Gäste der ersten Stunde sind den Wellnesshotels im deutschsprachigen Raum über zwei Jahrzehnte treu geblieben: Heute stellen die 50 - 69-Jährigen den größten Teil der Wellnessurlauber.

In einem solchen Urlaub kann man es sich richtig gut gehen lassen. Masseure, Physiotherapeuten und Kosmetikerinnen sorgen für Wohlbefinden. Massagen haben eine positive Wirkung auf den gesamten Organismus. Je nach spezifischer Art der Massage profitieren Wellnessurlauber dabei von ganzheitlicher Entspannung, gelockerten Muskeln oder gut durchblutetem Bindegewebe und Haut. Mit einem passenden Massageöl werden die Riechnerven positiv angesprochen. Unverzichtbar in einem Wellnesshotel ist auch eine schöne Saunalandschaft. Die Möglichkeiten reichen hier von der sanften Biosauna mit etwa 55 Grad Temperatur bis zur trockenen, finnischen Sauna mit Aufguss, bei dem es für ein paar Augenblicke besonders heiß wird. Abgerundet wird der Wellness-Urlaub oft mit einer Behandlung im hoteleigenen Beautybereich. Maniküre und Pediküre, also die Pflege- und Schönheitsbehandlung von Händen und Füßen, ist längst nicht mehr nur Frauensache, ebenso wie eine entspannende Gesichtspflege mit einer feuchtigkeitsspendenden Maske sowie eine Körper-Enthaarung.

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Auszeit zu Hause Ruhe und Entspannung findet man nicht nur auf Reisen. Auch zu Hause, im gewohnten Umfeld und mit den lieb gewonnenen Gewohnheiten, lässt es sich herrlich relaxen. Auf kleine Spa-Momente braucht man dabei keinesfalls zu verzichten. Hier lohnt es, sich auf den Dreiklang von Haut, Haaren und Nägeln zu konzentrieren. Den Auftakt des eigenen Spa-Tages macht ein kurzes, warmes Vollbad mit Badezusätzen, die wohltuendes ätherisches Öl enthalten. Sind die Haare nach dem Waschen noch nass, lässt man ihnen idealerweise eine Haarkur angedeihen. Man arbeitet die Cremes ins nasse Haar ein und fixiert alles in einem Handtuch-Turban. Durch die entstehende Wärme können die enthaltenen Wirkstoffe tief in die Zellstruktur eindringen. Während der rund zwanzigminütigen Einwirkzeit der Haarmaske freut sich auch das Gesicht über eine Extraportion lang einwirkende Pflege. Gerade für trockene Haut eignen sich hier Produkte mit Sheabutter-Anteil. Sie können die Haut dabei unterstützen, wieder straffer und schöner zu wirken.

Nicht zuletzt sollten auch die Hand- und Fußnägel beim Spa-Tag nicht vergessen werden. Der erste Schritt ist es, die trockenen Nägel in Form zu feilen. Anschließend schiebt man die Nagelhaut mit einem Manikürstäbchen oder einem Nagelhautstift zurück. Eine zusätzliche Behandlung mit Nagelöl macht die Fingernägel weich und geschmeidig. Wer seine Nägel bunt mag, trägt nun zuerst einen schützenden Unterlack, dann die Farbe und zum Schluss einen versiegelnden Überlack auf.

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Ausflug nach draußen Ja, es ist kalt. Und ja, es ist Winter. Aber gerade an so einem knackig-frischen Dezember-Tag lohnt es richtig, sich warm einzupacken und eine Wanderung durch die Natur zu starten. Denn gut angezogen, mit dicker Jacke und gefütterten Schuhen, erlebt man zu dieser Jahreszeit draußen andere Perspektiven als im Sommer. Der Wald beispielsweise ist wegen der fehlenden Blätter viel lichter und doch immer noch voller Leben. Huschte da gerade ein Eichhörnchen vorbei? Oder war es eine Amsel, die durch die Äste hüpft? Viele Tiere halten jedoch Winterschlaf, deswegen sollten die Menschen gerade zu dieser Jahreszeit im Wald auf den Wegen bleiben und nicht ins Unterholz stromern. Auch gegen ein Freiluft-Picknick ist bei diesen Temperaturen nichts einzuwenden. An vielen Seen gibt es beispielsweise frei zugängliche Holzhütten oder andere Unterstände, die vor der Witterung schützen und frostfreie Sitzgelegenheit bieten, um einen mitgebrachten Glühwein in freier Natur zu trinken.

Schnee wird immer seltener in Deutschland. Erlebt man jedoch ein paar dieser Tage mit dichterem Flockentreiben, lohnt es sich, ihn an der frischen Luft zu verbringen. Mal wieder mit den Enkeln einen Schneemann bauen oder mit Schneeschuhen über das zugefrorene Feld laufen – das knirscht so schön und weckt Erinnerungen an die Winter der eigenen Kindheit. Und auch der Abend lockt nach draußen: Abseits starker Lichtquellen lässt sich im Dunkeln oft ein ganz wunderbarer Wintersternenhimmel beobachten, bei dem die Seele baumeln kann.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.