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6. Feb 2020

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Business

3 Veranstaltungshighlights 2020

Journalist: Armin Fuhrer

E-Mobilität und PS-Stars in Erfurt

Alle Welt spricht über Elektromobilität und andere alternative Antriebsmöglichkeiten für das Auto der Zukunft – da ist es nicht verwunderlich, dass dieses Thema auch Schwerpunkt der ersten großen Fachmesse in diesem Jahr, der Automobilmesse Erfurt, war. Vom 31. Januar bis zum 2. Februar drehte sich in drei Hallen und im Outdoorbereich des Messegeländes alles um das Thema Auto. Insgesamt traten 30 Automobilmarken und 125 Aussteller an, um die 30.000 Besucherinnen und Besucher schon zum 13. Mal in die Welt des Automobils einzuführen.

Die Automobilmesse Erfurt gilt als erste Leitmesse des Jahres und zudem als größte Automesse im mitteldeutschen Raum. Gerne nutzten die Hersteller diese Gelegenheit, ihre neuesten Produkte vorzuführen. Zu sehen sein waren unter anderem das neue Plug-in-Hybridmodell Ceed Sportswagon von Kia und Porsches Aushängeschild in Sachen Elektromobilität, der Porsche Taycan. Neuheiten wurden auch von Subaru, Skoda, Mercedes, Opel und Ford präsentiert. Die Besucher konnten sich auch über die neuesten Entwicklungen rund um das Thema E-Mobilität informieren, sowie über die Ausbaupläne des Versorgungsnetzes für Käufer von E-Fahrzeugen in Thüringen.

Voll auf ihre Kosten kamen auch die Fans PS-starker Wagen auf der Tuningmesse. Und neben einer Reihe von Klassikern und Modellen von Lamborghini sind weitere Superstars zu besichtigen: der JP Performance MOMENTUM mit bis zu 1000 PS, der Ferrari F488 Pista mit 720 PS und ein Ferrari 458 Speciale mit 605 PS.

Weitere Informationen gibt es unter www.automobilmesse-erfurt.de

Foto: FWTM
Auf der AUTOMOBIL werden 22.000 Besucher erwartet. 

Alles rund ums Auto in Freiburg

Das Autojahr startet auch 2020 wieder mit der größten und bedeutendsten Automesse Süddeutschlands – der AUTOMOBIL 2020 in Freiburg. Auf rund 21.000 Quadratmetern erwartet die Besucher vom 28. Februar bis 1. März eine große Auswahl an Neuheiten aus der Branche und Entwicklungen aus den Bereichen innovative Mobilität und alternative Antriebe. Die erwarteten 22.000 Besucher – unter ihnen kommen viele auch aus den Nachbarländern Schweiz und Frankreich – können sich an den drei Tagen auf dem Freiburger Messegelände ausführlich umsehen und sich von den Ausstellern auch professionell beraten lassen.

In drei Hallen finden die Besucher auch in diesem Jahr wieder eine große Auswahl an Neuwagen und eine Vielfalt an Elektro- und Hybridfahrzeugen, die sie teilweise direkt vor Ort Probe fahren können. Neben Neuwagen hält die AUTOMOBIL auch unter anderem Informationen zu Ladestationen für die alternativen Antriebe, zur barrierefreien Mobilität und eine Auswahl an Schmuckstücken der Auto-Geschichte aus verschiedenen Jahrzehnten parat. Auf dem Freigelände und auf den Flächen der Automobil-Marken erwartet die Autoliebhaber ergänzend ein umfassendes Rahmenprogramm.

Weitere Informationen gibt es unter: www.automobil-freiburg.de


Foto: Presse

Leitmesse für betriebliche Mobilität am Nürburgring

Am 23. und 24. Juni 2020 öffnet die Leitmesse für betriebliche Mobilität zum 19. Mal ihre Tore, diesmal unter dem Motto „Informieren – Qualifizieren – Erfahren – Netzwerken“.

Deutschlands Leitmesse für betriebliche Mobilität bietet rund 3.000 Fachleuten auf 15.000 qm eine Netzwerk-Plattform am Nürburgring. Die Messe setzt auf Innovationen der Branche. Digitale Anwendungen schaffen Voraussetzung für neue Mobilitätskonzepte. Um ein erfolgreiches betriebliches Mobilitätsmanagement zu übertragen, sind Austausch und Wissenstransfer nötig.

Der gewerbliche Anteil an allen Fahrzeugzulassungen liegt bei über 60 Prozent – das macht die betriebliche Mobilität zum Schlüssel der Verkehrswende. Fuhrparkmanagement bedeutet zunehmend die Bereitstellung von alternativen betrieblichen Mobilitätslösungen. Das bfp Fuhrpark-FORUM greift die Digitalisierung, E-Mobilität und weitere wichtige Trends gezielt auf: Aussteller präsentieren aktuelle Lösungen, Experten diskutieren praxis- und zukunftsorientierte Fragestellungen.

„Das Geschäft verändert sich rasant und wer mitreden und richtig entscheiden will, muss zum bfp Fuhrpark-FORUM kommen“, Moderator Stephan Lützenkirchen. Antworten gibt es am Nürburgring, zudem die perfekten Bedingungen für Fahrtests auf der Formel-1-Strecke, innovative Management-Tools, ein breites Informationsangebot – alles komfortabel verdichtet auf zwei Tage. Wer am Nürburgring dabei sein will, kann sich online bereits Tickets sichern. Weitere Informationen: www.fuhrparkforum.de  

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.

2. Apr 2026

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Business

Kein Roboter zum Gelddrucken, aber ein starker Wächter: KI bei Banken

Künstliche Intelligenz kann im Bankwesen schon ziemlich viel – aber eigenständig Geld drucken oder wundersam vermehren, das kann sie (noch) nicht. Banken setzen KI heute flächendeckend in mehreren Bereichen ein, allen voran in der Betrugsprävention, wo Fraud Detection mittlerweile Branchenstandard ist. KI-gestützte Systeme analysieren Transaktionen von Kundinnen und Kunden in Echtzeit, erkennen und stoppen auffällige Transaktionen und Zahlungsanweisungen in der Regel sofort, und reagieren innerhalb von Sekunden auf neue Angriffsszenarien. Gerade, weil sich Betrugsmaschen ständig weiterentwickeln, ist die Adaptionsgeschwindigkeit in diesem Bereich besonders hoch. Solche Systeme werden in Zukunft weiter optimiert werden, wodurch Banken Routineaufgaben mehr und mehr automatisieren können. Das eröffnet neue Möglichkeiten für personalisierte Kundenberatung, schnellere Analysen – etwa bei Kreditentscheidungen – und insgesamt bessere Kundenerlebnisse. Banken nutzen KI auch immer öfter, um internes Wissen für ihre Mitarbeitenden zu strukturieren, aufzubereiten und schneller zugänglich zu machen. Ziel ist es, Informationen effizienter zu nutzen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Im Vergleich zur Betrugsprävention befindet sich dieser Bereich jedoch noch in einer stärkeren Wachstumsphase, auch wenn die Entwicklung hier aktuell sehr dynamisch verläuft. >Der Mensch muss weiterhin die Kontrolle über kritische Prozesse behalten und klare Grenzen setzen. Es gibt unzählige Anbieter von bankenspezifischer KI. Viele davon decken nur bestimmte Anwendungsfelder ab, weshalb Banken häufig mehrere KI-Systeme parallel einsetzen. Auch, wenn Banken langjährige Erfahrung im Umgang mit sensiblen Daten haben, kann die Auswahl passender KI-Tools herausfordernd sein, denn die Lösungen müssen regelkonform sein, Change Compliance- und Datenschutzrichtlinien beachten, außerdem sollten die Daten innerhalb Europas bleiben und nicht unkontrolliert in andere Rechtsräume fließen. Erhöht KI im Bankwesen nun die Sicherheit – oder eher das Risiko für Betrug und Verlust? Grundsätzlich beides. Denn einerseits verbessert KI die Fähigkeit, Betrug frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, andererseits entstehen neue Gefahren, insbesondere durch autonome KI-Agenten. Je mehr Entscheidungsfreiheit diese Systeme erhalten, desto größer ist das Risiko, dass sie Sicherheitsvorgaben umgehen oder manipuliert werden. Deshalb gewinnt das Prinzip „Human in the Loop“ beziehungsweise „Human in the Lead“ an Bedeutung: Der Mensch muss weiterhin die Kontrolle über kritische Prozesse behalten und klare Grenzen setzen. Auch im Finanzmarkt insgesamt sind automatisierte Prozesse kein neues Phänomen. Mechanismen wie algorithmischer Handel oder Stop-Loss-Orders können bereits heute Kettenreaktionen auslösen. KI könnte solche Effekte künftig verstärken, stellt aber nicht die ursprüngliche Ursache dar. Wohin wird sich KI im Bankwesen entwickeln? Eigenständig Geld drucken wird sie hoffentlich niemals – doch sie wird als umfassendes System im Hintergrund immer besser in den Bankenalltag integriert werden. Der Mensch wird im Bankwesen jedoch in zentralen Bereichen immer die Oberhand behalten, besonders bei der letzten Kontrolle und beim direkten Kundenkontakt – denn hier können aufmerksame Bankangestellte besser als jede KI als Sicherheitsschranke wirken, die ihre betagten Kundinnen davor schützen, auffällige Transaktionen hoher Summen vorzunehmen. >Banken nutzen KI auch immer öfter, um internes Wissen für ihre Mitarbeitenden zu strukturieren, aufzubereiten und schneller zugänglich zu machen.

2. Apr 2026

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Business

Arbeiten im Update-Modus

Die Spielregeln der Wirtschaft verändern sich rasant und mit ihnen die Frage, was Unternehmen heute wirklich erfolgreich macht: Neue Software wird eingeführt, Abläufe werden neu zugeschnitten, Entscheidungen stärker datenbasiert getroffen. Prioritäten verschieben sich spürbar im Tagesgeschäft, neue Produkt- und Serviceverständnisse entstehen und vertraute Routinen lösen sich auf. Hinzu kommen wachsende regulatorische Anforderungen: mehr Nachweise, klarere Regeln im Umgang mit Daten, Systemen und Verträgen. Was bislang informell funktionierte, muss nun sauber dokumentiert sein. Selbst scheinbar alltägliche Schritte im digitalen Raum können plötzlich Compliance-relevant sein. >Selbst scheinbar alltägliche Schritte im digitalen Raum können plötzlich Compliance-relevant sein. In dieser Verdichtung von Veränderungen wird deutlich, wie stark der Arbeitsalltag unter Druck steht. Nicht durch einen großen Umbruch, sondern vielmehr durch die vielen kleinen, kontinuierlichen Veränderungen, die parallel passieren. Und ja – ein großer Teil davon liegt auf den Schultern der Mitarbeitenden. Umso wichtiger ist es, dass klar wird, warum sich Dinge verändern und welche Rolle jede und jeder Einzelne dabei spielt. Erst dann entsteht aus vielen Maßnahmen ein stimmiges Gesamtbild. Wofür war noch gleich die nächste E-Learning-Schulung gut? Warum ist auch das nächste Compliance-Training wirklich wichtig? Die ehrliche Antwort: Weil Lernen heute einfach dazugehört. Nicht als Selbstzweck, sondern damit Orientierung entsteht, Sicherheit wächst und sich Arbeit eben nicht wie ein undurchdringlicher Regel-Dschungel anfühlt. Wenn Klarheit, Verantwortung und Wissen nicht bei Wenigen hängen bleiben, sondern von allen getragen werden, entsteht daraus etwas Positives: ein gemeinsames Verständnis und die Fähigkeit, Veränderungen nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv mitzugestalten. >Wenn Klarheit, Verantwortung und Wissen nicht bei Wenigen hängen bleiben, sondern von allen getragen werden, entsteht daraus etwas Positives.