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12. Jun 2024

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Lifestyle

Aktiv und entspannt durch den Sommer

Journalist: Silja Ahlemeyer

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Foto: Photomix Company / Pexels

In der warmen Jahreszeit macht Sport genauso viel Spaß wie Wellness – Hauptsache, wir können endlich wieder nach draußen!

Der Sommer lockt die Menschen wieder vor die Tür. Für viele gibt es nichts Schöneres, als an einem warmen Tag im Sonnenschein draußen unterwegs zu sein und danach wohlig zu entspannen. Fünf Tipps für erinnerungswürdige Outdoor-Momente.

Packrafting

Packraften heißt der Trendsport, bei dem man in einem superleichten Boot über das Wasser paddelt. Das Besondere daran: Packrafts sind zusammengefaltet so klein, dass sie problemlos in den Rucksack passen und auf dem eigenen Rücken transportiert werden können. So verbinden Packrafter das Paddeln auf dem Wasser in der Regel mit einer ausgedehnten Trekking- oder Fahrradtour. "Beim Packrafting kann man bekannte Gegenden neu entdecken, wenn man vertraute Wanderwege mit der Perspektive vom Boot aus kombiniert", empfiehlt Outdoor-Experte Sven Schellin aus Leipzig. Unter www.packrafting.de finden Interessierte Tipps und Reiseberichte von anderen Packraftern.

Essbares erwandern

Etwas weniger turbulent, aber dafür umso geschmackvoller geht es bei Wildkräuterwanderungen zu. Interessiert man sich für die Gewächse am Wegesrand, hält man am besten Ausschau nach einer zertifizierten Kräuterpädagogin oder einem zertifizierten Kräuterpädagogen. Diese Fachleute wissen genau, welche Pflanze schmackhaft und welche giftig ist und wie man etwa Giersch, Gänseblümchen und Knoblauchrauke in eine gesunde Mahlzeit integrieren kann.

Den Abend aktiv gestalten

Wenn tagsüber die Sonne knallt, ist manchmal der Abend die beste Zeit, um draußen aktiv zu werden.

Besonders viel Spaß macht das bei den Skatenights, die in vielen Städten über ganz Deutschland verteilt stattfinden. Hier treffen sich je nach Veranstaltung mehrere Tausend Sportfans auf Inlineskates, um eine große Tour durch ihre Stadt zu drehen. Die Straßen werden solange von der Polizei abgesperrt, oft gibt es Musikbegleitung, manchmal auch ein Rahmenprogramm am Start- und Zielpunkt. Skatenights gibt es unter verschiedenen Namen beispielsweise in Düsseldorf, Münster, Berlin, Frankfurt und München.

Nasse Abkühlung

Besonders gut tut im Sommer das Abtauchen im Schwimmbad, in einem kühlen See oder einem Schwimmteich. Doch sollte man vorher überprüfen, ob wilde Gewässer in der Nähe tatsächlich zum Hineingehen freigegeben sind. Wem einfach nur Schwimmen nicht genug ist, sucht sich einen Boots- oder Stand-up-Paddel (SUP)-Verleih. Das SUP-Board trainiert das Gleichgewicht und lässt den Sportler leicht wie eine Feder über das Wasser gleiten. Zudem ist es auch eine gute Möglichkeit, sich mitten auf dem See hinzusetzen, die Beine ins Wasser baumeln zu lassen und fernab vom Alltagsstress einmal so richtig abzuschalten.

Wellness zum Entspannen

Nach einem aktiven Tag an der frischen Luft darf man sich auch im Sommer ruhig etwas Wellness gönnen. Während die meisten bei 30 Grad Außentemperatur vermutlich keine Lust auf einen Saunagang verspüren, ist die Cold-Stone-Massage ein kühler Tipp. Eisgekühlte Marmorsteine sorgen hier für einen überraschenden Sinnesreiz. In vielen Spas und Wellness-Einrichtungen gibt es auch Wasserbecken mit Unterwasser-Massage-Düsen. Diese wirken sich wohltuend auf die Muskeln aus und verhindern bestenfalls den Muskelkater einer langen Rad- oder Wandertour.

Interessanter Fakt:

Ab nach draußen! Aktivitäten an der frischen Luft sind sehr beliebt. Bei einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zeigte sich: Zu den am häufigsten ausgeübten Sportarten sowohl bei Männern als auch bei Frauen zählen Radsport, Laufen/Joggen und Wandern.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.