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22. Jun 2021

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Gesellschaft

Auf Nummer sicher gehen

Journalist: Jakob Bratsch

Der Experte gibt Tipps, wie Hausbesitzer ihr Eigenheim sicherer gestalten können.

Fabien Riffaud, Marketing Director von Verisure, dem Rundum-Sicherheitsanbieter aus Ratingen; Foto: Presse/Verisure

Was sind die Haupteinfallstore für Einbrecher?

Auch unerwünschte Besucher nutzen Türen und Fenster, schlecht einsehbare, aber auch bei freier Sicht. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte man sein Zuhause deshalb mit modernen Sicherheitskameras, Schocksensoren, Bewegungsmeldern und Fotodetektoren ausrüsten lassen, die den leisesten Einbruchversuch erkennen und melden. Damit hierbei keine Schwachstelle übersehen wird,  empfiehlt sich ein professioneller Sicherheits-Check.

Sind mechanische Sicherheitslösungen nicht genug?

Sie halten den Einbrecher auf, kosten ihn Zeit, rein kommt er dennoch. Deshalb empfehlen Sicherheitsexperten wie auch die Polizei eine Kombination aus Mechanik und Elektronik, vor allem aber die Anbindung an einen Schutzdienst. Elektronische Systeme signalisieren den leisesten Einbruchsversuch. Ist die Alarmanlage mit einer VdS-zertifizierten 24/7-Alarmzentrale verbunden, reagieren deren Mitarbeiter im Notfall binnen Sekunden, rufen Polizei und Wachdienst und vertreiben Einbrecher effektiv mit blickdichtem Rauch – auch bei Feuer, Wasser oder medizinischen Notfällen.

Was sind die Vorteile einer drahtlosen Alarmanlage?

Drahtlose Alarmsysteme sind kostengünstiger als herkömmliche, können auf vielfältigere Weise eingesetzt und flexibel erweitert werden. Der Installationsaufwand für eine Funkalarmanlage ist minimal; er erfolgt innerhalb weniger Stunden, ohne lästiges Verlegen von Kabeln oder Aufreißen von Wänden.

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“