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20. Mai 2020

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Gesellschaft

Der sichere (Anlage-)Hafen Gold

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Dr. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt Degussa Goldhandel, über die Möglichkeiten von Gold als Geldanlage.


Dr. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt Degussa Goldhandel, Foto: Degussa Goldhandel

Worauf ist beim Kauf von Gold zu achten?

Auf der Suche nach einer vergleichsweise risikoarmen Vermögensanlage, die langfristig Wertbeständigkeit bietet und sich dabei unabhängig von finanzpolitischen Unsicherheiten zeigt, stellt Gold eine solide Alternative dar. Beim Goldhändler sollte es sich um ein bekanntes Unternehmen handeln, dessen Verkaufspreise sich am tagesaktuellen Goldkurs orientieren. Auch eine breite Produkt- und Serviceauswahl sind Zeichen von Professionalität. Goldbarren und Münzen sollten in allen gängigen Gewichtsgrößen vorhanden sein und die höchstmögliche Feinheit besitzen. Ein guter Goldhändler wird auch Angebote zum Rückkauf machen und dafür attraktive Preise zahlen. Für die Lagerung sind Schließfächer beim Goldhändler eine komfortable und risikoarme Option.

Wie wird sich der Goldpreis 2020 entwickeln?

 Wir rechnen damit, dass der Goldpreis bis Ende 2020 die obere Bandbreite von mehr als 1.900 USD erreichen, sie möglicherweise sogar übertreffen wird. Vor allem wegen der Folgen, die das ‚Bekämpfen‘ der Corona-Krise durch die Staaten und ihre Zentralbanken haben wird. Daher empfehlen wir Anlegern, physisches Gold zu halten. Mit Blick auf die kommenden Jahre wird sich das Gold als risikoreduzierend und renditesteigernd für das Anlageportfolio erweisen.

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“