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4. Mär 2022

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Business

„Der Zeitpunkt ist gekommen, Energie neu zu denken.“

Journalist: Armin Fuhrer

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Foto: Presse

Der Geschäftsführungsvorsitzende von eprimo im Interview über die aktuelle Entwicklung der Energiepreise.

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Jens Michael Peters, Vorsitzender der Geschäftsführung, eprimo

Die Energiepreise steigen weltweit stark. Ist bezahlbare grüne Energie überhaupt möglich?

Was aus der kurzfristigen Perspektive wie ein Problem aussieht, ist in Wirklichkeit die einzige Lösung. Denn Preise für CO2-neutrale Energieträger wie Ökostrom steigen ja nur aus einem Grund: Große Nachfrage trifft auf knappes Angebot. Und die Nachfrage wird weiter steigen, siehe Elektromobilität, Wasserstoff und Wärmepumpen. Also muss durch Erneuerbaren Ausbau das Angebot vervielfacht werden. Wir sitzen da mit all unseren Kunden in einem Boot: Nur mit genügend Ökostrom wird uns die Klimaneutralit t zu leistbaren Kosten gelingen. Zudem sinkt dadurch unsere Importabh ngigkeit von fossilen Energieträgern – gerade die aktuelle Situation verdeutlicht deren Relevanz.

Was muss geschehen, damit die Energie-Kosten sinken?

Der Zeitpunkt ist gekommen, Energie neu zu denken. Nahezu alle Haushalte können sofort etwas zur Abkopplung von den Energiemärkten beitragen. Sie können selbst Anlagen zur Solarstromerzeugung oder Stromspeicher installieren. Das geht zumindest bei eprimo sogar ohne eigenes Hausdach.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.