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27. Mär 2026

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Lifestyle

Die Kunst des Puttens

Journalist: Andreas Schack

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Foto: Wesley Tingey/unsplash

Wer regelmäßig Golf spielt, weiß, wie entscheidend das Spiel auf dem Grün sein kann. Gerade im Turnier zeigt sich immer wieder, dass konstantes Putten einen klaren Vorteil verschafft. Während lange Drives und präzise Annäherungen spektakulär wirken, entscheiden häufig die letzten Meter über ein gutes Ergebnis. Erfolgreiches Putten entsteht dabei selten durch einen einzigen Faktor. Vielmehr ist es das Zusammenspiel mehrerer Elemente. Viele Trainer sprechen von drei Bausteinen, die besonders wichtig sind: ein passender Putter, ein individuell abgestimmtes Setup und ein Training, das auf Wiederholbarkeit abzielt.

Der passende Putter Der richtige Putter bildet dabei die Grundlage. Unterschiede in Länge, Gewicht, Balance oder Konstruktion der Schlagfläche können einen spürbaren Einfluss auf die Kontrolle des Balls haben. Entscheidend ist jedoch weniger das Modell als die Frage, ob der Schläger zum Spieler passt. Ein gut abgestimmter Putter unterstützt eine natürliche Pendelbewegung und erleichtert die Ausrichtung zum Ziel. Faktoren wie Körpergröße, Standposition oder die Position der Augenlinie über dem Ball spielen dabei eine wichtige Rolle.

Hier setzt auch das sogenannte Custom Fitting an. Dabei wird der Putter individuell auf den Spieler angepasst. Länge, Lie-Winkel, Loft und Griffgröße werden analysiert und entsprechend eingestellt. Moderne Messsysteme können zudem zeigen, wie sich der Schläger im Treffmoment bewegt und wo der Ball die Schlagfläche verlässt. Ziel ist eine möglichst konstante Bewegung und ein reproduzierbarer Treffpunkt. Gerade beim Putten entscheiden oft kleinste Abweichungen über Richtung und Geschwindigkeit des Balls.

Ein gut abgestimmter Putter unterstützt eine natürliche Pendelbewegung und erleichtert die Ausrichtung zum Ziel.

Konstanz durch Training

Neben der Ausrüstung bleibt das Training ein zentraler Faktor. Erfolgreiches Putten basiert auf einer stabilen Bewegung, die auch unter Druck abrufbar bleibt. Viele Trainingsmethoden setzen deshalb auf strukturierte Übungen, bei denen identische Bewegungsabläufe regelmäßig wiederholt werden. Je häufiger eine Bewegung korrekt ausgeführt wird, desto stärker verankert sie sich im motorischen Ablauf. Unterstützung bieten dabei auch Trainingshilfen. Auf dem Markt gibt es inzwischen zahlreiche Systeme, die helfen sollen, Ausrichtung, Bewegung und Ballkontakt zu kontrollieren. Sie geben direktes Feedback und erleichtern es, Bewegungsabläufe zu stabilisieren. Richtig eingesetzt, können solche Hilfsmittel dazu beitragen, das Vertrauen auf dem Grün zu stärken. Am Ende bleibt Putten ein Zusammenspiel aus Technik, Gefühl und Routine. Wer hier Konstanz entwickelt, verschafft sich auf dem Platz einen Vorteil, der sich oft direkt auf der Scorekarte zeigt.

Erfolgreiches Putten basiert auf einer stabilen Bewegung, die auch unter Druck abrufbar bleibt.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.