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28. Okt 2019

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Wirtschaft

Drei Fragen an Maximillian von Löbbecke

Journalist: Katja Deutsch

Wozu braucht ein Landwirt digitales Hofmanagement?

Landwirte befassen sich seit Jahrhunderten mit dem Thema Dokumentation, z.B. wenn es um das Wetter, die Erträge oder Zucht- und Arbeitsdaten geht. Digitale „Helfer“ gibt es in der Landwirtschaft seit mehr als 40 Jahren. Mittels dokumentierter Produktion realisiert der Landwirt zwei Ziele: Erstens ermöglichen ihm die Daten eine Optimierung seiner Produktion. Zweitens eignen sie sich für eine Kommunikation mit dem Verbraucher, optimalerweise in beide Richtungen.

Sind Cloud und Konnektivität für Landwirte wichtig?

Die Cloud ist nur ein Hilfsmittel. Was der Landwirt erwartet, ist eine mobile Lösung, die alle Daten seiner Arbeit – von der Aussaat bis zur Ernte inkl. der Transportwege – erfasst. Unsere Kunden wünschen sich zusätzlich eine automatisierte Dokumentation im landwirtschaftlichen Vegetationszyklus. Deshalb gewinnt Konnektivität an Bedeutung.

Wie will 365FarmNet diesen Wunsch der Landwirte erfüllen?

Um diesen Wunsch zu erfüllen, haben John Deere und CLAAS zusammen mit uns erstmalig die Schnittstelle „DataConnect“ geschaffen: eine direkte, herstellerübergreifende, industrieoffene Cloud-to-Cloud Lösung. Auf der Agritechnica 2019 werden wir diese am Kunden orientierte Gesamtlösung vorstellen.

20. Apr 2026

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Wirtschaft

FONDS professionell KONGRESS gibt Orientierung in bewegenden Zeiten

Der 24. FONDS professionell KONGRESS am 28. und 29. Januar 2026 in Mannheim hat erneut seine Rolle als zentrale Plattform der Investmentbranche unter Beweis gestellt. In einem Umfeld geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und einer neu ausgerichteten, schwer kalkulierbaren US-Politik unter Präsident Donald Trump, nutzten Vermögensverwalter und Investmentexperten die Veranstaltung intensiv für fachlichen Austausch und gezielte Weiterbildung. Mehr als 220 Aussteller sowie über 200 Fachvorträge spiegelten den enormen Informationsbedarf in volatilen Zeiten wider. Ein markantes politisch-strategisches Signal setzte Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens Energy und Daimler Truck. Er plädierte für ein geschlossenes und selbstbewusstes Auftreten Europas zwischen den Machtzentren USA und China. Europa müsse eigene außen- und wirtschaftspolitische Akzente setzen und strategische Partnerschaften gezielt ausbauen. Chancen sieht Kaeser vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Daten und Rechenzentren sowie in neuen wirtschaftlichen Allianzen mit Schwellenländern, allen voran mit Indien. Inhaltlich dominierten Themen wie Aktien – insbesondere die „Significant Seven“ –, ETFs, Datenökonomie, Infrastruktur, Schwellenländer, Künstliche Intelligenz und Kryptowährungen das Programm. Mit der Verleihung des DEUTSCHEN FONDSPREISES während einer festlichen Galanacht fand der Kongress schließlich einen würdigen Abschluss und bekräftigte seinen Anspruch, der Branche auch in bewegten Zeiten Orientierung zu geben. >Europa müsse eigene außen- und wirtschaftspolitische Akzente setzen und strategische Partnerschaften gezielt ausbauen.