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27. Mär 2020

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Business

Düfte für die digitale Welt

Journalist: Helmut Peters

Mit ihrem Start-up „Die Duftmanufaktur“ will Rima Rifai Düfte auch in die digitale Welt bringen.

Schon als Studentin in Hannover waren Sie Mitbegründerin eines Start-ups. Mit „Die Duftmanufaktur“ wagen Sie die Selbständigkeit. Haben Sie ein Gründergen Frau Rifai?

Rima Rifai: Die Nähe zur Uni und die Start-up-Szene, das ist so mein Ding. Auch jetzt, wo ich meine Ideen verwirkliche, arbeiten wir eng mit der Uni in Greifswald zusammen.

Was ist Ihr wichtigster Antrieb?

Natürlich darf man das Risiko nicht scheuen – vor allem aber ist es die Lust und die Freude daran, Dinge etwas besser zu machen.

Will man mit Düften nicht erst dann etwas besser machen, wenn einem sozusagen etwas stinkt?

In den vollbesetzten U-Bahnen in Hannover habe ich gespürt, wie unangenehm mein Körper darauf reagiert. Meine Mutter beschäftigt sich seit Jahren mit Düften. Ich habe dann viel über die neurale Wirkung von Düften recherchiert. Und für mich privat einen Duft für die U-Bahn zusammengestellt.

War das der Startschuss für die Gründung Ihrer „Duftmanufaktur“ vor einem Jahr?

Ein Hersteller von nachhaltiger Outdoor-Kleidung fragte an, ob seine Kunden beim Auspacken ihrer E-Commerce-Pakete nicht einen romantischen Abenteuerduft wahrnehmen könnten. Wir haben ihm eine Kombination aus Meer- und Kiefernkomponenten kreiert. Wir haben aber auch natürliche Düfte für die Räumlichkeiten einer Bankfiliale auf Rügen komponiert. Wir entwickeln mit natürlichen Duftstoffen, was nachgefragt wird.

Wird Ihr Start-up gefördert?

Hier in Greifswald tut die Uni sehr viel für uns. Beim Landeswettbewerb von Mecklenburg-Vorpommern sind wir gerade in der Kategorie „Wissenschaften“ Zweiter geworden. Mit dem Preisgeld von 2.500 Euro bauen wir unsere Webseite auf. Wir haben schließlich noch Großes vor.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.