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24. Sep 2026

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Lifestyle

Einfach machen. Paula macht’s vor – mit Paula Enzweiler, Sport-Influencerin

Journalist: Julia Butz

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Foto: Presse, Benoît Deschasaux/unsplash

Viele Fitness-Creator zeigen den perfekten Moment, die Bestzeit, den Erfolg. Sport-Influencerin Paula Enzweiler zeigt auch die Phasen davor.

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Paula Enzweiler, Sport-Influencerin

Paula, Sie sind das lebende Beispiel dafür, wie ein niedrigschwelliger Einstieg in unterschiedlichste Sportarten gelingt, auch ohne Vorkenntnisse. Wie ist Ihnen das gelungen? Ich hab’s eigentlich einfach gemacht. Ich glaube, das Wichtigste ist, keine Angst davor zu haben, zu scheitern, und nicht mit dem Anspruch reinzugehen, direkt die Beste sein zu müssen. Dann hat man eigentlich nichts zu verlieren. Man probiert etwas Neues aus, macht einfach sein Ding und schaut, was passiert. Und ich glaube, genau dadurch traut man sich mit der Zeit auch immer mehr zu.

Viele sind zwar sportlich motiviert, haben aber Schwierigkeiten dranzubleiben. Ihre Empfehlung? Sich für einen Wettkampf anmelden, haha. Nein, aber im Ernst: Es muss ja nicht direkt ein Marathon sein, sondern vielleicht erstmal ein Fünf-Kilometer-Lauf in der eigenen Stadt. Mir persönlich hilft es extrem, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben, auf das ich hinarbeiten kann. Das gibt meinem Training einen Sinn und motiviert mich. Auch an den Tagen, an denen ich mal nicht ganz so viel Lust habe.

Und abseits von einem konkreten Ziel, wenn es einfach um den Spaß am Sport geht? Padel-Tennis zum Beispiel! Ich liebe es. Das Gute: Man sieht super schnell Fortschritte und es ist total anfängerfreundlich. Einfach mit ein paar Freunden auf den Platz gehen und den Ball hin und her spielen. Ich verspreche, nach 30 Minuten merkt man schon, dass man ein viel besseres Gefühl fürs Spiel bekommt. Mir persönlich hat eine Trainerstunde am Anfang sehr geholfen, um die Regeln und ein paar Basics zu verstehen. Und danach heißt es eigentlich nur noch: spielen, spielen, spielen.

Das Wichtigste ist, nicht direkt die Beste sein zu müssen.

Triathlon wirkt als sehr große Herausforderung, oder sollten sich das auch Einsteiger zutrauen? Klar ist Triathlon eine große Herausforderung, aber jeder, der Triathlon macht, war irgendwann mal Einsteiger. Also ein ganz großes JA: Einsteiger sollten sich das definitiv zutrauen. Natürlich muss man Zeit investieren und sich entsprechend vorbereiten, aber am Ende ja keine bestimmte Zeit schaffen. Es geht erstmal darum, raus aus der Komfortzone zu gehen und überhaupt an der Startlinie zu stehen. Ich bin aber immer ein Fan davon, sich lieber etwas mehr Zeit zu nehmen, um dem Körper die Chance zu geben, sich an die neue Belastung gewöhnen zu können. Damit man auch gesund am Ziel ankommt – und damit einem der Weg dorthin so viel Spaß macht, dass man weitermachen will.

Der Radsport boomt und wird immer vielfältiger. Wie findet man die passende Radsportart für sich? Das kommt darauf an, was man machen will. Asphalt, Schotter oder eher ein Abenteuer erleben? Da ich für einen Triathlon trainiert habe, war das Rennrad für mich die passende Wahl. Mittlerweile gibt es aber auch Bikes, die einen richtig guten Mix aus Gravel- und Rennrad bieten – ideal, weil man sich damit noch nicht so sehr festlegen muss. Man kann auch schauen, ob man sich ein Rad leiht oder gebraucht kauft, um erst einmal herauszufinden, was einem Spaß macht. Irgendwann möchte ich auch mal eine längere Bikepacking-Tour machen. Aber ganz oben auf meiner Liste steht jetzt erstmal der Ironman, mein großes Ziel für 2027.

Jeder, der Triathlon macht, war irgendwann mal Einsteiger.

Factbox

Die deutsche Content Creatorin und Unternehmerin aus Berlin dokumentiert auf Social Media ihre Vorbereitung auf Lauf-, Rad- und Triathlon-Wettkämpfe und hat sich innerhalb von nur zwei Jahren eine große Community aufgebaut. 2025 wurde sie u. a. als TikTok Sports Creator of the Year ausgezeichnet.

23. Sep 2026

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Gesundheit

Erholung, die bleibt – Christian Holzapfel, Inhaber des Hotel Holzapfel in Bad Füssing

![Portrait Herr Holzapfel ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Portrait_Herr_Holzapfel_ONLINE_4e2e92cdb9.jpg) ``` Christian Holzapfel, Inhaber des Hotel Holzapfel in Bad Füssing ``` Wer möglichst lange gesund und leistungsfähig bleiben möchte, sollte nicht erst reagieren, wenn Beschwerden auftreten. Entscheidend ist, frühzeitig auf den eigenen Körper zu hören und Regeneration fest in den Alltag einzubauen. Dafür gibt es für mich nicht die eine Methode. Bewegung, Ernährung, guter Schlaf und mentale Entlastung gehören zusammen. Auch Thermalwasser kann dabei viel leisten, weil Wärme, Bewegung und Entspannung unmittelbar zusammenkommen. Wichtig ist aber auch, dass Erholung nicht an der Hoteltür endet. Im besten Fall nehmen Gäste etwas von dem mit nach Hause, was ihnen hier guttut: bewusste Pausen, mehr Bewegung, Atemübungen, Sauna, Schwimmen oder einfach das Wissen, wie gut es tut, zwischendurch nichts leisten zu müssen. Genau darin liegt für mich der nachhaltige Wert eines solchen Aufenthalts. Beim Thema Longevity wird heute vieles neu verpackt. Einige Bausteine kennen wir seit Jahrzehnten. Neu ist vor allem, sie stärker miteinander zu verbinden und Gesundheit körperlich wie mental zu betrachten. Ich selbst laufe viel in der Natur, schwimme und nutze täglich Atemübungen nach der Wim-Hof-Methode. Mein wichtigster Rat ist trotzdem ganz einfach: auf sich selbst achten. Stress gehört zum Leben. Aber Anspannung und bewusste Entspannung müssen sich die Waage halten.