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24. Sep 2026

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Gesundheit

Verwechseltjahre – mit Patrik Meier, COO Kieser

Journalist: Jakob Bratsch

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Foto: www.kieser.com

Ausgerechnet dann, wenn das Leben am meisten Kraft verlangt, tun wir am wenigsten dafür. Studien zeigen, dass 35- bis 54-jährige Menschen sportlich am wenigsten aktiv sind.

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Patrik Meier, COO Kieser

Das ist paradox. Denn in der Mitte des Lebens tragen wir besonders viel. Beruf. Familie. Verantwortung. Vielleicht Kinder. Vielleicht Eltern, die uns brauchen. Gleichzeitig verändert sich unser Körper. Bei Frauen spürbar und sichtbar in den Wechseljahren. Doch auch Männer erleben, dass Kraft, Regeneration und Energie nicht mehr selbstverständlich sind.

Vielleicht sind es deshalb für uns alle Verwechseltjahre.

Jahre, in denen wir Veränderung vorschnell mit Verlust verwechseln. In denen wir glauben, der Körper werde nun zwangsläufig schwächer. Dabei kann gerade diese Lebensphase eine Zeit der Verwandlung sein. Wir können stärker werden. Ausdauernder. Belastbarer. Aber nicht mit irgendeiner Bewegung. Unser Körper verändert sich durch die Anforderungen, die wir an ihn stellen. Wollen wir stärker werden, müssen wir unsere Muskeln gezielt fordern. Mit Krafttraining.

Die Mitte des Lebens ist keine Wartehalle vor dem Alter. Sie ist die Vorbereitung darauf.

Krafttraining ist deshalb mehr als Sport. Es schafft Leistungsreserve: den Abstand zwischen dem, was das Leben von uns verlangt, und dem, was unser Körper leisten kann. Die Mitte des Lebens ist keine Wartehalle vor dem Alter. Sie ist die Vorbereitung darauf.

In den Verwechseltjahren entscheidet unser Lebensstil, wie wir die zweite Hälfte unseres Lebens erleben.