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27. Mär 2020

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Business

Eis aus der Region

Journalist: Helmut Peters

Was macht ein gutes Eis aus? Das erklärt Dominik Heil der „Henry’s Eismanufaktur“. 

Warum haben Sie für Ihre Idee "Henry's Eismanufaktur" gerade das Saarland als Standort ausgewählt?

Dominik Heil: Das Saarland ist einfach auf Grund seiner geographischen Lage kulinarisch gesehen die Sonne im Planetensystem. Wir haben eine hohe Anzahl von Sternköchen – das kommt nicht von ungefähr.

Worin unterscheidet sich Ihre Eisherstellung am auffälligsten von der Konkurrenz?

Ich wollte ein Eis machen, das seinem Namen gerecht wird. Ein Eis, das nach dem schmeckt, nach dem es benannt ist. Es gibt zu viel Eis auf dem Markt, das schaumig ist, zu viel Luft enthält, schlechte Rohstoffe, mit Farb- und Konservierungsstoffen hergestellt wurde. Oder auch einfach industrielles Eis, ein durch Röhrensysteme gepumptes Massenprodukt.

Genau das ist aus meiner Sicht kein gutes Eis. Und da mir die Region, kurze Wege und die Herkunft meiner Lebensmittel und Rohstoffe wichtig sind, wollte ich ein „Eis aus der Region für die Region“ herstellen.

Welches ist Ihre gelungenste Eiskreation?

Schwarzwälderkirschtorten-Eis. Aber ich glaube, viele meiner Kunden würden Halva sagen, ein Sesam-Milcheis, mit Erdnüssen, Schokostückchen, Sesamsaat und Halva-Würfeln.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.