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27. Sep 2019

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Lifestyle

Endlich schöne und gesunde Füße

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Eine regelmäßige Fußpflege ist wichtig, um Hornhaut, Schrunden und Nagelbett-Entzündungen gar nicht erst entstehen zu lassen. 

Weil sie so eine tragende Rolle einnehmen, verdienen unsere Füße und mit ihnen die Fußnägel regelmäßige Pflege – und ab und zu eine Wellness-Einheit. Mit am wichtigsten ist es natürlich, die Füße sauber zu halten. Beim Abtrocknen nach dem Waschen sollten auch die Zehenzwischenräume bedacht werden, da die dünne Haut bei verbleibender Nässe schnell Risse bilden kann. Neigen Füße zu Trockenheit, sollten Sie ihnen nach dem Waschen eine Extraportion Feuchtigkeit gönnen. Viele Fußcremes enthalten tiefenwirksames Hyaluron.

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Feuchtigkeitspflege ist ebenfalls notwendig, wenn sich Hornhaut an den Füßen gebildet hat. Zumeist wird diese durch Fehlbelastungen ausgelöst, zum Beispiel durch enge Schuhe. Da hilft eine intensive Feuchtigkeitskur mit Produkten, die beispielsweise Urea enthalten. Ein anderes Problem sind Schrunden. Für die Behandlung der kleinen Risse in der Hornhaut gibt es spezielle Salben, die die Hornschicht auflockern und die Wundheilung unterstützen. Desinfizierende und heilungsfördernde Wirkstoffe wie Zinkoxid, Panthenol und Bisabolol tragen dazu bei, dass sich die Risse wieder schließen. 

Für eine Extra-Portion Entspannung und Wellness empfiehlt sich ein Fußbad mit einem erfrischenden Badezusatz. Das können ätherische Öle wie Latschenkiefer und Menthol oder Lavendelzusätze sein. Nach dem Bad kann lästige Hornhaut mit einer Feile oder einem Bimsstein bearbeitet werden. Gute Dienste leisten auch elektrische Hornhautentferner. Anschließend die Füße gern mit einer Creme oder einem Öl massieren, das kräftigt die Fußhaut und die Muskulatur. Hühneraugen sind übrigens eine spezielle Form von Hornhaut. Um sie loszuwerden, können spezielle Tinkturen oder Pflaster mit Salizylsäure hilfreich sein. Lassen sich die Hühneraugen nach der Anwendung nicht mit einem Bimsstein abtragen, empfiehlt sich ein Besuch beim Hautarzt.

Besondere Fußpflege haben Diabetiker nötig. Denn bei ihnen kommt es häufig zu Funktionsstörungen der Nerven in den Füßen, sodass sie Verletzungen nicht spüren. Außerdem ist bei Diabetikern die Wundheilung vergleichsweise schlecht und damit die Infektionsgefahr höher. Diabetiker sollten daher täglich ihre Füße auf Verletzungen untersuchen, sie viel eincremen und vorsichtig sein. Wer unsicher ist, sollte die Fußpflege lieber den medizinisch versierten Podologen überlassen.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.