Diesen Artikel teilen:

27. Mär 2019

|

Gesellschaft

Es braucht Köpfe!

Es gibt sie, auch in Deutschland: Städte, die sich auf den Weg gemacht haben, Smart City zu werden. In den meisten deutschen Städten aber besteht Nachholbedarf. Es fehlt an Konzepten und Strategien, an Strukturen und am Geld.

„Smart Citys brauchen Menschen, die über Grenzen hinwegdenken“, sagt Prof. Roland Dieterle, der an der Hochschule für Technik Stuttgart vor kurzem den Master-Studiengang für zukünftige Smart-City-Experten ins Leben gerufen hat. „In den Stadtverwaltungen gibt es hervorragende Fach-Experten“, sagt Dieterle, „aber dieses Fachwissen muss verknüpft werden.

Fragen der Zukunft, die heute schon Antworten erfordern

Eine Befragung der SMART CITY SOLUTIONS® allerdings ergab, dass mehr als die Hälfte der befragten Städte über keinen Smart-City-Verantwortlichen im Rathaus verfügt. 

Expo und Konferenz bringen Inspiration für die Stadt der Zukunft

Die aktuelle Situation zeigt, dass das Thema Smart City auch einen großen Bedarf für eine entsprechende Messe- und Konferenzplattform hat. Die SMART CITY SOLUTIONS® bringt relevante Akteure zusammen. Einzigartig wird sie durch ihre direkte Anbindung an die Weltleitmesse für Geodaten INTERGEO®. „Geodaten sind eine wesentliche Grundlage für Lösungskonzepte“, sagt Dieterle. Die Verbindung von Geodäsie-Messe und Smart-City-Lösungsplattform kann daher beiden Seiten Inspirationen bringen.

22. Apr 2026

|

Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“