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31. Mär 2023

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Lifestyle

Etwas haben, das einen strahlen lässt

Journalist: Theo Hoffmann

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Foto: Privat

Die äußere Schönheit hat viel mit innerer Zufriedenheit und Ausgeglichenheit zu tun. Beides ist unabhängig vom Alter und kann stets aufgefrischt werden.

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Silvia Schneider, Fernsehmoderatorin, Schauspielerin, Modedesignerin und Juristin

Wieviel Psyche und innere Ausgeglichenheit gehört dazu, um seine Attraktivität als junger Mensch, aber vor allem bis ins hohe Alter zu halten?
Silvia Schneider: Das ist sehr schwierig, vor allem für Frauen. Dann, wenn die Schönheit geht, ist es wichtig, noch etwas zu haben, das einen strahlen lässt. Dieses Strahlen zu bilden, während man jung und attraktiv ist, ist die große Herausforderung. Man muss Geist und Herz bilden. Die beiden vergehen nämlich nie und überdauern auch den Verlust von äußerlicher Attraktivität.

Der Begriff von Schönheit ist auch irgendwie relativ. Einmal wird sie recht unterschiedlich interpretiert, zum anderen erscheinen auch viele Menschen allein deshalb anziehend, weil sie ein Charisma haben. Was gehört aus Ihrer Perspektive und Ihren Erfahrungen als Schauspielerin und Fernsehjournalistin dazu, um eine solche Ausstrahlung zu haben und interessant zu bleiben?
Das sind Witz und Humor, schnelles Denken, Empathie und die Gabe, einen Raum mit seiner Anwesenheit zu füllen. Das sind die Menschen, mit denen man sich wirklich umgeben möchte. Jene, mit denen man gute Gespräche führen kann und die sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Das ist sexy.

Haben Sie vielleicht ein paar Tipps für vielbeschäftigte Best Ager, um gutaussehend und gesund zu bleiben? 
Bei mir ist es Sport. Ich tanze Turniere in Standard- und Lateintanz und habe das Boxen für mich entdeckt. Die Kombination gibt mir Kraft und Ausdauer. Es erfüllt mich zu trainieren, zu schwitzen und mich auszupowern. So leid es mir tut, aber man muss schon etwas tun, um fit zu sein. Da gehört Sport nunmal dazu.

Was tun Sie persönlich am liebsten, um eine vielleicht mal nicht so gute Stimmung zu bekämpfen und wieder fröhlich zu sein?
Ich denke daran, wie gut es mir eigentlich geht, wie glücklich ich mich schätzen kann und besinne mich auf das Wesentliche. Das ist meine Familie, die ich über alles liebe. Sie gibt mir Kraft.
Und wenn es ganz grau im Herzen ist, dann sehe ich mir einen schönen Film an, heule ins Kopfpolster, esse meine Lieblingsessen und dann ist auch wieder gut. (lacht)

Gibt es Lieblingsreiseziele in Österreich und auch in anderen Ländern, wo Sie sich besonders wohlfühlen und wo Sie sich nach anstrengenden Auftritten am besten erholen können?
In Österreich ist mein absoluter Kraftplatz die Schlögener Schlinge in Oberösterreich. Ich wandere oder radle gerne rund um sie herum und genieße den Anblick der Donau und ihre Kraft. Zusätzlich reise ich gerne nach Irland. Das ist meine zweite Heimat geworden. Ich liebe die raue See und die Wildheit der Natur, die freundlichen Menschen und die Musik.

Wer Sie bei Ihrer Show „Silvia kocht“ betrachtet, fragt sich bestimmt manchmal, warum Kochen so eine Wirkung auf eine ausgeglichene und fröhliche Persönlichkeit hat. Verraten Sie uns das Geheimnis?Kochen ist konzentrierte Entspannung. Man erschafft etwas das einem im Anschluss gut tut, aber der Weg dorthin ist auch schon pures Vergnügen. Die Vorbereitung der Zutaten, die Möglichkeit sich mit den unterschiedlichen Produkten auseinanderzusetzen und im Anschluss einfach nur zu genießen. Was kann schöner sein? Niemand ist mehr grantig, wenn er ein Stück Schokoladentorte im Mund hat. Niemand!

Wenn die multitalentierte österreichische Fernsehmoderatorin und -produzentin, Designerin und Schauspielerin Silvia Schneider mit ihrem fröhlichen Lächeln in der ORF-Show zum Kochlöffel greift, begeistert sie allein schon durch ihre Ausstrahlung. Die studierte Juristin ist überzeugt, dass man für seine Wirkung nach außen selbst viel tun kann.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!