Diesen Artikel teilen:

28. Dez 2022

|

Lifestyle

Finanzieren ohne Schiffbruch zu erleiden

Journalist: Theo Hoffmann

|

Foto: Miguel Padrinan/pexels

Finanzierungslösungen für alle Wasserfahrzeuge: Vom kleinen Schlauchboot bis zur Segelyacht sollte vorab gut geprüft und Folgekosten genau kalkuliert sein.

„Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Boot ohne Segel“, lautet eine kluge Lebensweisheit, wobei aus diesem Aphorismus leider keine Information zu entnehmen ist, wie man manche Träume erfüllt. Gerade die Liebhaber von Wasser-, Segel- oder Motorsport werden fast alle von dem Wunsch begleitet, ein eigenes Boot zu besitzen und ihre Träume wahr werden zu lassen. Damit ein Mensch mit Träumen aber am Ende nicht auf einem Boot ohne Segel sitzen bleibt, weil er es nicht bezahlen kann, sollte man die Anschaffung eines Bootes jedweder Größe gut und sorgfältig planen. Wer etwas gespart oder gar eine Erbschaft erhalten hat, könnte sich seinen Traum vielleicht erfüllen, ohne einen belastenden Kredit auf sich zu nehmen. Aber selbst damit ist auch sie oder er nicht sorgenfrei. Man muss schließlich die Pflege, die Unterhalts- und Versicherungskosten sowie Liegeplätze mit einkalkulieren. Auch sollte man sich genau ausrechnen, welche Kosten im laufenden Betrieb sonst noch entstehen können. Professionelle Beratung, um Kauf-, aber auch Leasing-Entscheidungen sicher und verlässlich fällen zu können, gibt es durchaus. Auf einschlägigen Seiten im Web zur Bootsfinanzierung stehen Online-Rechner zur Verfügung, mit deren Hilfe man seine Vorstellungen und sein eigenes Budget bei der Erfüllung eines Bootswunsches in Einklang bringen kann.

Egal ob man least, ein nagelneues Boot kauft und vielleicht Jahre lang auf dessen Auslieferung wartet oder ob man ein gebrauchtes Boot mit vielleicht ungeahnten Folgekosten erwirbt, für Alles braucht man eine vernünftige Finanzierung. Am besten ist es, einen günstigen Kaufpreis für ein Traumboot und eine gute Bootsfinanzierung in einem Rutsch auszuhandeln. Vorsichtig sollte man allerdings bei Kaufpreisen sein, die mit Sonderfinanzierungen zu einem niedrigen Zinssatz angeboten werden. Es ist schließlich wie beim Hauskauf, wo sich eine Preisreduzierung bei den gesamten Anschaffungskosten weit mehr auswirkt als eine prozentual gleiche Reduzierung eines Zinsangebots bei den Banken. Dies gilt übrigens sowohl für eine Boots- oder Yachtfinanzierung als auch für das Leasing.
Das Thema Leasing und Finanzdienstleistungen rund um Wasserfahrzeuge ist umfangreich. Hier sind qualifizierte Fachleute für Finanzwesen und Experten für Boote und Yachten gefragt, damit letztlich ein gutes Ergebnis erzielt wird. Je nach Zustand und Art eines Bootes oder einer Yacht kann eine Finanzierung mit einer erhöhten Schlussrate (Ballonrate) empfehlenswert sein, denn damit lassen sich monatliche Kreditraten reduzieren und die jeweiligen Budgets passen sich an. Schlussraten können am Ende einer Vertragslaufzeit anschlussfinanziert werden.

Hat man erst einmal gekauft, sind eine detaillierte Beschreibung des Objekts zur Wertbestimmung und eine „Bill of sale“ beim Bootskauf unverzichtbar. Anders als beim Auto gibt es hier nämlich keinen Fahrzeugschein, dafür aber eine Reihe anderer Dokumente, mit denen der Besitzer seinen Besitz nachweisen kann. An erster Stelle ist das der Kaufvertrag. Darüber hinaus müssen deutsche Boote über 15 Meter Länge im Seeschiffsregister eingetragen werden. Hierbei kann ein Boot entweder im BSH Flaggenregister eingetragen sein oder es gibt einen internationalen Bootsschein.

29. Apr 2026

|

Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.