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27. Mär 2020

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Business

Gründen im Nischenbereich

Journalist: Helmut Peters

Tanja Behrens spricht mit uns über die besonderen Bedingungen der See- und Luftfracht und die Vorteile, die die Hansestadt Bremen für Gründer bietet.

Welche besonderen Bedingungen gelten für den Vertrieb hochwertigen Metalls als See- und Luftfracht?

Beim Import von hochwertigen Metallen für die Luft- und Raumfahrt ist es bei der Angebotserstellung schon wichtig, den richtigen Zollsatz zu beachten. Bei der momentanen Wirtschaftssituation zwischen den USA und der EU können bis zu 50 % Zölle und Strafzölle anfallen. Dazu kommen die höheren Preise für Materialien für die Luft- und Raumfahrt. Am Ende steht eine durchdachte logistische Lösung, die eine einwandfreie Lieferung gewährleistet.

Was sind die Vorteile einer für diese Produkte spezifierten Sonderverpackung?

Bei Blechen und Folien beispielsweise, die Alufolie gleichen, ist eine hochwertige Verpackung unumgänglich, um den Kunden, besonders bei just-in-time Lieferungen, das Material unbeschädigt zu liefern.

Wie muss sich der Erz- und Metallhandel aus Ihrer Sicht positionieren, um auf Dauer dem Druck asiatischer Märkte Widerstand zu leisten?

Im Bereich Luft- und Raumfahrt ist der Druck durch den asiatischen Markt im Bereich der Metallbeschaffung gering, da es sich immer um zugelassene Hersteller vom europäischen oder amerikanischen Markt handelt. Diese Billiglohn-Länder stellen hier eher ein Risiko dar.

Welcher Vorteil bietet Ihrem Unternehmen der Standort Bremen?

Besonders für Start-ups gibt es einige Unterstützungen und helfende Instanzen. Durch die Unternehmensberaterin, die uns gestellt wurde, hatten wir einen Business Plan, der eine aussagekräftige Grundlage war, um in die Gespräche mit den interessierten Parteien der Gründung zu gehen. Und auch heute, nach fast vier Jahren, werden wir regelmäßig über Maßnahmen informiert, die uns helfen, uns weiterhin auf dem Markt zu positionieren.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.