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27. Mär 2026

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Lifestyle

Höhepunkt: Heimspiel

Journalist: Jakob Bratsch

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Foto: Gerrit Kleinfeld

Auf weiten Reisen zwischen der Heimat und den USA, Asien, Afrika und Australien verbringen die besten deutschen Golferinnen die ersten Monate Golf-Saison. Doch wenn die Temperaturen in Europa steigen, naht ein ganz besonderer Termin im Turnierkalender: Das Heimspiel beim Amundi German Masters powered by VcG, ausgetragen auf dem berüchtigten Nord Course der Green Eagle Golf Courses in Winsen bei Hamburg.

Das einzige Event der Ladies European Tour in Deutschland vom 14. bis 17. Mai eröffnet in diesem Jahr nicht nur die Saison der Profi-Golfturniere in Deutschland, sondern markiert auch den Beginn der Europa-Turniere der Ladies European Tour. Entsprechend groß ist die Aufmerksamkeit bei Fans, Organisatoren und den deutschen Spielerinnen, die sich auf den Auftritt vor heimischem Publikum freuen.

In Esther Henseleit, Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen in Paris 2024, Alex Försterling, Amundi German Masters Siegerin von 2024, und Shooting-Star Helen Briem stehen gleich drei der derzeit spannendsten deutschen Golferinnen in Hamburg im Fokus.

„Ich freue mich sehr auf das Heimturnier“, sagt die erst 20-jährige Briem, die im Frühjahr auf der LPGA Tour in den USA abschlägt. „Ich mag den Platz sehr, es ist ein toller Mix, es macht sehr viel Spaß, hier zu spielen.“ Auch Försterling bedeutet die Woche in der Heimat „Extrem viel. Die Kombination aus großartigem Platz, perfekter Organisation und der Begeisterung der Zuschauer macht diese Woche für mich unvergleichlich. Das alles will ich genießen und einfach Spaß haben.“

Die fünfte Ausgabe des Turniers präsentiert neben internationalen Top-Golferinnen weitere namhafte deutsche Spielerinnen wie die LET-Siegerinnen Laura Fünfstück und Patricia Isabel Schmidt, sowie Leonie Harm und Olivia Cowan.

Im vergangenen Jahr habe ich in Hamburg die meisten Fans gesehen abseits der Major-Turniere, das war großartig.

Sie alle schauen sehnsüchtig auf die zweite Austragung des Turniers in Hamburg. Denn die Premiere auf dem Nord Course beeindruckte mit spektakulärer Golf-Feststimmung. Rund 12.500 Zuschauer säumten die Naturtribünen in Green Eagle. „Im vergangenen Jahr habe ich in Hamburg die meisten Fans gesehen abseits der Major-Turniere, das war großartig. Daran denke ich gerne zurück“, schwärmt Briem noch heute. Und nicht nur sie. „Es fanden eigentlich alle Spielerinnen ziemlich cool“, so Försterling. „Sie waren auch sehr happy mit dem Platz.“ Das gilt speziell für Shannon Tan aus Singapur, die 2025 dort triumphierte und in diesem Jahr als Jahresbeste der LET 2025 ihren Titel verteidigen will. Das alles wieder vor außergewöhnlicher Kulisse mit noch einmal verbessertem Fan-Erlebnis rund um das Public Village und mit spannenden Aktionen speziell für den Nachwuchs.

Turnierdirektor Dirk Glittenberg teilt den Optimismus. „Wir glauben, dass wir noch mehr erreichen können als im begeisternden vergangenen Jahr. Dabei hilft, dass wir prominent eingebettet sind in den besten Kalender, den die Ladies European Tour je hatte, sowohl beim Preisgeld als auch bei der Turnieranzahl, bezüglich der TV-Stunden weltweit und der Medienpräsenz. Die Aussichten sind sehr gut, der Mai kann kommen“, sagt der Geschäftsführer der U.COM Event.

Die Kombination aus großartigem Platz, perfekter Organisation und der Begeisterung der Zuschauer macht diese Woche für mich unvergleichlich.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.