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12. Nov 2021

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Gesellschaft

Investieren in Edelmetalle und Rohstoff

Journalist: Jakob Bratsch

Gold

Der Goldpreis wird zweimal täglich festgestellt – und unterliegt teilweise starken Schwankungen. Genau von diesen können aber Anlegende mit viel Erfahrung profitieren, außerdem gilt der Rohstoff  als korrosionsbeständig. Insgesamt ist Gold eine stabile Wertanlage und sinnvoll. 

Silber

Auch Silber gehört, wie Gold, zu den Edelmetallen, und kann ebenso von Privat- anlegende am Finanzmarkt gehandelt werden. Außerdem kann Silber mit Zertifikaten relativ einfach ge- und verkauft  werden – und das über jedes  Wertpapierdepot. 

Platin und Palladium

Auf den weltweiten Handlungsschauplätzen finden insbesondere Platin und Palladium große Beachtung. Die Anlage in die beiden Weißmetalle lohnte sich in den letzten Jahren extrem: Die Renditen fielen deutlich höher aus als beispielsweise bei Gold oder Silber.

Öl und Kohle

Der Ölpreis ist seit Jahren durch Schwankungen gezeichnet und gerade deshalb eine interessante Option für Anlegende. Seit diesem Jahr wird außerdem Kohle-Aktien ein Comeback nachgesagt – diese Rohstoffe sollten definitiv im Auge behalten werden!

Agrarrohstoffe

Für Menschen, die ihr Geld nachhaltig und in nachwachsende Rohstoffe investieren möchten, bieten sich als Anlagemöglichkeiten die Agrarrohstoffe („Soft Commodities“), an. Neben Getreide kann auch  in Kaffee, Kakao oder Zucker  investiert werden.

Erdgas

Über Aktien kann Geld direkt in die jeweiligen Erdgas-Unternehmen investiert werden. Es gibt aber auch passende ETFs, durch welche Anlegende profitieren können. Übrigens: In dem letzten Jahrzehnt ist die internationale Förderung von Erdgas um 33 Prozent gestiegen.

23. Jun 2026

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Gesellschaft

Tiergesundheit: Ein wichtiger Schritt für mehr Tierschutz – Ein Beitrag von Judith Schönenstein, Vizepräsidentin Deutscher Tierschutzbund e. V.

Ein Haustier aufzunehmen ist eine wunderbare Entscheidung: Tiere schenken uns Gesellschaft, Freude und oft auch Trost. Sie bereichern unser Leben auf vielfältige Weise und werden für viele Menschen zu echten Familienmitgliedern. Als treue Begleiter verdienen Tiere nicht nur Liebe, Fürsorge, Pflege und eine artgerechte Haltung, sondern auch unseren Schutz. Denn Tiere haben keine Stimme und können sich nicht selbst gegen Vernachlässigung oder nicht tiergerechte Haltungsbedingungen wehren. Trotz der Verankerung des Tierschutzes als Staatsziel im Grundgesetz leiden tagtäglich zahlreiche Tiere. Der illegale Tierhandel mit zu jungen und oft kranken Hundewelpen floriert, Straßenkatzen kämpfen ohne menschliche Hilfe ums Überleben und Millionen Tiere – darunter auch Katzen und Hunde und vor allem Nager – werden jährlich in Versuchslaboren „verbraucht“. Auch bestimmte Zuchtpraktiken verursachen unnötiges Tierleid: Um bei der Zucht optische Merkmale wie Kulleraugen, kurze Schnauzen, Faltohren oder Farbvariationen im Fell zu erreichen, werden Auswirkungen auf die Tiergesundheit in Kauf genommen. Dabei ist ein Verbot solcher Qualzuchten längst im Tierschutzgesetz verankert – doch die Umsetzung bleibt unzureichend. Um den Tierschutz wirksam zu stärken, braucht es klare gesetzliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt ein Verbot des Onlinehandels mit Tieren – denn viele Haustiere werden unüberlegt über das Internet gekauft, wo Welpen aus unseriösen Zuchten zigfach zum Kauf angeboten werden. Eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen könnte die Anzahl der Straßenkatzen und damit ihr Leid verringern und – in Kombination mit einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen und Hunde – auch überfüllte Tierheime entlasten. Das Qualzuchtverbot muss konkretisiert und erweitert werden. Und es braucht eine Strategie zum Ausstieg aus Tierversuchen. Nur, wenn wir Tiere als fühlende Lebewesen anerkennen und ihren Schutz konsequent verfolgen, können wir dem Staatsziel Tierschutz gerecht werden. Am Ende liegt es an uns allen, für das Wohl der Tiere einzutreten. >Nur, wenn wir Tiere als fühlende Lebewesen anerkennen und ihren Schutz konsequent verfolgen, können wir dem Staatsziel Tierschutz gerecht werden. Am Ende liegt es an uns allen, für das Wohl der Tiere einzutreten. Dazu gehört auch, sich umfassend zu informieren, wenn man ein Haustier aufnehmen möchte. Wer versteht, wie Tiere fühlen, was sie brauchen und wie sich Krankheiten frühzeitig erkennen lassen, leistet einen wertvollen Beitrag – für das einzelne Tier ebenso wie für das große Ziel: mehr Tierschutz, mehr Tiergesundheit, mehr Mitgefühl. Ein verpflichtender Sachkundenachweis vor der Tieranschaffung könnte helfen, Fehler aus Unwissenheit zu vermeiden. Auch die Kosten, die für Haustiere anfallen – etwa für tiermedizinische Behandlungen – sollten nicht unterschätzt werden. Routinemäßige als auch unvorhergesehene Tierarztbesuche können bisweilen tausende Euro für eine OP oder Behandlung verursachen. Es ist daher ratsam, sich rechtzeitig über eine Tierkrankenversicherung zu informieren. Wer nicht nur einem Tier in Not helfen möchte, sondern auch einen wichtigen Beitrag für den Tierschutz leisten will, sucht im Tierheim nach dem passenden tierischen Mitbewohner. Tausende Tiere warten hier auf ein neues Für-immer-Zuhause und eine zweite Chance. „Adoptieren statt kaufen“ lautet das Motto!