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22. Jun 2021

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Lifestyle

Jana Ina Zarrella: „Der Sommer kann kommen!“

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Bildhübsch, lebensfroh, supersympathisch und ein echter Sommermensch: Moderatorin und Model Jana Ina Zarrella freut sich auf die nächsten Monate mit möglichst viel Sonnenschein.

Seit vielen Jahren begeistert die gebürtige Brasilianerin und ehemalige „Miss Intercontinental“ das Fernsehpublikum immer wieder aufs Neue. Jana Ina Zarrella ist seit August 2005 mit dem Sänger Giovanni Zarrella verheiratet. Das Paar hat einen Sohn (12) und eine Tochter (8) und lebt in Köln.

Jana Ina, wie haben Sie die letzten Monate erlebt?

Wir waren sehr viel Zuhause und haben äußerst brav die Corona-Regeln befolgt. Insbesondere das Homeschooling war eine echte Herausforderung, ansonsten haben wir es genossen, Zeit mit der Familie zu verbringen. Wie viele andere auch haben auch wir die Monate der Pandemie genutzt, um unser Haus auf Vordermann zu bringen, außerdem kam unser Garten in den Genuss eines kompletten Makeovers. Mit dem Ergebnis sind wir sehr happy.

Was muss man sich darunter vorstellen?

Wir haben einen Pool und einen großen Tisch für acht Personen angeschafft, außerdem Lounge-Möbel, in denen man herrlich entspannen kann. Und wir haben wir eine größere grüne Fläche geschaffen, die zum Beispiel für Ballspiele ideal ist. Das freut vor allem unseren Sohn. Schließlich lieben wir unseren tollen neuen Gasgrill. Wir genießen es, draußen stundenlang zusammenzusitzen, gemeinsam zu essen und die Sonne zu genießen. Es gibt nichts Schöneres. Der Sommer kann kommen, die Zarrellas sind startklar. 

Wer ist denn bei Ihnen der Grillmeister?

Das ist eindeutig Giovanni. Allerdings essen Giovanni und ich seit letztem Jahr kein Fleisch mehr. Das tut uns super-gut, ich hätte nie gedacht, dass ich das als Brasilianerin hinbekomme! Doch es gibt so tolle Alternativen zu Fleisch und noch viel auszuprobieren, darauf freuen wir uns riesig. Übrigens hat der brasilianische Präsident einen großen Anteil daran, dass bei Giovanni und mir kein Fleisch mehr auf den Teller kommt. Das Abholzen der Bäume in der Amazonasregion hört einfach nicht auf, das ist tragisch.

Viel Zeit im Garten verbringen, was für Pläne haben Sie sonst noch für den Sommer?

Einen längeren Urlaub im Ausland haben wir nicht geplant. Wir fühlen uns aufgrund der aktuellen Situation in Deutschland einfach am wohlsten und sichersten. Geplant haben wir allerdings einige kürzere Ausflüge. So wollen wir zum Beispiel für ein langes Wochenende in den Europapark und obendrein immer mal wieder an die Seen rund um Köln oder auch in die Eifel fahren. Dort kann man herrlich spazieren gehen. Ein weiteres Ziel ist Aspach. Giovanni gibt auf dem Sonnenhof von Andrea Berg ein Konzert, die Kinder und ich begleiten ihn dorthin. Die Kinder und auch wir lieben dieses Plätzchen Erde! Ansonsten gibt es für uns noch viel in Deutschland zu entdecken. Es bleibt spannend. 

Wie schaffen Sie es, immer so strahlend und fit auszusehen?

Ich versuche, zweimal pro Woche mit meiner Freundin Yoga und Pilates zu machen. In der Corona-Zeit ist uns das meistens ganz schön schwer gefallen! Ansonsten versuche ich, ganz viel mit unserer Hündin rauszugehen, die unsere Familie seit dem letzten Jahr komplettiert. Wir haben Cici aus dem Tierheim, sie ist unser aller Schatz! Bewegung an der frischen Luft ist gut fürs Gemüt. Ich bin fest davon überzeugt, dass es gerade in schweren Zeiten echt wichtig ist, die mentale Gesundheit nicht zu kurz kommen zu lassen. Das ist meine Art, auf mich aufzupassen.

Und was tut sich bei Ihnen derzeit beruflich?

Das Leben nimmt glücklicherweise wieder an Fahrt auf. Ich stehe in den Startlöchern für die Produktion eines neuen täglichen Datingformats, das bei RTL am Vorabend laufen wird. Die Moderation ermöglicht es mir, nicht so viel unterwegs sein zu müssen. Das ist gut, denn es bedeutet, mehr Zeit bei meiner Familie sein zu können. Die Kinder wachsen so schnell, das möchte ich nicht verpassen!

Es scheint, als Seien Sie zuhause ein tolles Team...

Absolut! Giovanni und ich organisieren uns immer so, dass einer von uns da ist und übernimmt. Das Gute ist, dass zurzeit viele Termine digital gemacht werden, das hilft. Ansonsten stehen meine Schwiegereltern immer bereit, um uns unter die Arme zu greifen. Praktischerweise wohnen sie um die Ecke! Und wenn die Zeiten wieder besser werden, klappt es vielleicht auch bald mit einem Wiedersehen mit meiner Mama und meinem Bruder, die in Brasilien leben. 

Jana Ina, vielen Dank für das Gespräch, wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.