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26. Nov 2021

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Lifestyle

Kulinarisch um die Welt

Journalist: Jakob Bratsch

Birnen-Käse-Tartelettes mit Preiselbeeren

Zutaten für 4 Personen:

3 Birnen 

150 ml Zitronensaft

1 Päckchen Vanillezucker 200 g Rohmilchkäse

250 g Mehl

3 Eier (Gr. M)

1 kleiner Zweig Rosmarin 200 g Schmand

3 EL Semmelbrösel

6 TL angedickte Preiselbeeren nach Belieben Rosmarin zum Garnieren

Zucker, Salz & Pfeffer

Zubereitung:

  1. Birnen geschnitten in einen Topf geben. Mit Zitronensaft, Vanil-lezucker, 1 EL Zucker und 1 l Wasser aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. 45 Minuten ziehen lassen.
  2. Boden: 75 g Käse mit Mehl, 1 TL Salz, 1 TL Zucker und 1 Ei verkneten. Rolle formen und Scheiben schneiden, diese flach drücken. Je ein gefettetes Förmchen mit einer Teigscheibe auslegen und andrü-cken. Boden mit einer Gabel einste-chen. 30 Minuten kaltstellen.
  3. Guss: 75 g Käse mit 2 Eiern, Schmand und Gewürzen verrühren. Birnen trocknen und einschneiden. Teig mit einer Birne belegen. Guss darüber verteilen und im vorgeheizten Backofen 35 Minuten backen.
  4. 50 g Käse fein hobeln. Tar-telettes aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und vorsich-tig aus den Förmchen heben. Mit Preiselbeeren belegen und mit Käse bestreuen. Nach Belieben mit Rosmarin garnieren.

Leckeres Gratin mit Waldpilzen

Zutaten für 4 Personen:

800 g Pilze

1 Bund Lauchzwiebeln 175 g Rohmilchkäse

30 g Mehl

100 ml trockener Weißwein 500 ml Gemüsebrühe

100 g Schlagsahne

8 Stiele Thymian

3 EL Öl

500 g Nudeln 

Mehl & Zucker

Salz & Pfeffer

Zubereitung:

  1. Pilze in Scheiben schneiden Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. 160 g Rohmilchkäse reiben. 
  2. Soße: 30 g Butter in einem Topf schmelzen, Mehl zufügen und darin anschwitzen. Unter ständigem Rühren mit Wein, Brühe und Sahne ablöschen. Soße aufkochen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Hälfte vom geriebenen Käse einrühren und warm stellen.
  3. Thymianblätter von den Stielen abzupfen. Öl und 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen. Pilze darin anbraten. Würzen, Lauchzwiebeln und 3/4 des Thy-mians zufügen, kurz mit anbraten.
  4. Gekochte Nudeln mit  den Pilzen unter die Soße mischen und in einer Auflaufform verteilen. Mit Käse bestreuen und im Backofen 18–20 Minuten backen. 15 g Käse über das  Gratin hobeln und mit Thymian garnieren.

Minestrone mit Kürbis

Zutaten für 4 Personen:

2 Knoblauchzehen

500 g Hokkaido-Kürbis

2 Tomaten & 1 Zwiebel

1 kleiner Zweig Rosmarin 8 Stiele Thymian

3 EL Olivenöl

Safranfäden

geriebene Muskatnuss

1 l Gemüsebrühe

100 g Suppennudeln 

125 g Rohmilchkäse Zucker, Salz & Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen, Zwiebel fein würfeln und Knoblauch in Scheiben schneiden.  
  2. Kürbis in kleine Würfel schneiden. Tomaten waschen und würfeln. Kräuter waschen, von den Stielen zupfen. Ein wenig Thymian davon zum Garnieren beiseitelegen. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Kräuter und Kürbis zufügen. Unter Rühren anschwitzen. 
  3. Würzen und mit Brühe ablöschen. Tomaten zufügen, aufkochen und bei schwacher Hitze 8 bis 10 Minuten gar ziehen lassen. Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung zubereiten. 
  4. Nudeln abtropfen lassen. Käse fein reiben. 75 g Käse mit den Nudeln in die Minestrone rühren. In Schälchen anrichten, mit dem restlichen Käse bestreu-en und mit übrigem Thymian garniert servieren.

Salat mit Tomaten, Brot und Rohmilchkäse

Zutaten für 4 Personen:

150 g Baguette

7 EL Olivenöl

Salz & Pfeffer

1/2 TL Koriandersaat

1/2 TL Fenchelsamen

2 rote Zwiebeln

600 g Kirschtomaten 

6 Stiele Basilikum Zitronensaft

2–3 EL flüssiger Honig

100 ml heller Balsamicoessig

150 g Rohmilchkäse Backpapier 

Zubereitung:

  1. Brot in Scheiben schneiden, dann dritteln. Auf einem Backblech verteilen, mit Olivenöl beträufeln und salzen. 
  2. Brotstücke im vorgeheizten Backofen rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Koriander und Fenchel in einer Pfanne ohne Fett rösten, in einen Mörser geben und fein zerstoßen. Zwiebeln schälen und in feine Spalten schneiden. Tomaten waschen und halbieren. 
  3. Basilikumblättchen von den Stielen zupfen, einige zum Garnieren beiseitelegen. Zitronensaft, Honig, Salz, Pfeffer, Koriander-Fenchelmischung und Essig verrühren. 4 EL Olivenöl unterschlagen. 
  4. Käse grob hobeln. Brot, Tomaten, die Hälfte des Käses Zwiebeln, Basilikum und Vinaigrette mischen. Mit restlichem Käse bestreuen, mit übrigem Basilikum und nach Belieben mit Zitronenschnitz garnieren.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!