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22. Jun 2023

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Gesellschaft

Leichter Einbau im Bestand

Journalist: Jakob Bratsch

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Foto: binyamin bellish/pexels, Presse

Günther Ohland über Komfortverbesserungen, Sicherheit und Energieeinsparungen durch Smart Home Systeme.

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Günther Ohland, Vorstandsvorsitzender der Smart Home Initiative Deutschland

Smart Home bietet im Wesentlichen drei Nutzen: Komfortverbesserung, insbesondere im Alter, Erhöhung der Sicherheit vor den Gefahren des Haushalts und Einsparung von Energie. Besonders Heizenergie lässt sich relativ leicht und ohne Komforteinbußen durch smarte Technik reduzieren. Eine Einzelraumregelung mit Heizprofilen und Erkennung von offenen Fenstern sorgt dafür, dass ein Raum nur dann Wohlfühltemperatur aufweist, wenn er auch genutzt wird und vermeidet das sinnlose „zum Fenster hinaus Heizen“. Für beides sorgt in Verbindung mit Raumsensoren und smarten Thermostaten an Heizkörpern oder Fußbodenheizung das Smart Home-System.

Der nachträgliche Einbau eines solchen Systems ist keine große Sache. Auch handwerklich geschickte Laien können dies selbst leisten, da nicht an 230-Volt Netzspannung gearbeitet wird und keine neuen Kabel verlegt werden. Moderne Gebäudefunktechnik ist zuverlässig, sehr sparsam (Batterien halten bis zu fünf Jahre) und stellt auch kein Elektrosmogproblem dar. Zudem schützen sichere Verschlüsselungsverfahren vor dem Zugriff von Hackern. Achten Sie beim Kauf auf die entsprechenden Prüfzeichen.

„Der nachträgliche Einbau eines solchen Systems ist keine große Sache. Auch handwerklich geschickte Laien können dies selbst leisten, da nicht an 230-Volt Netzspannung gearbeitet wird und keine neuen Kabel verlegt werden.“

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“