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26. Nov 2021

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Lifestyle

Lohnt sich eine Tierkrankenversicherung?

Journalist: Katja Deutsch

Wer sich einen Hund zulegt, muss neben der Erziehung und der Ernährung auch über Versicherungen nachdenken. Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung ist in manchen Bundesländern grundsätzlich vorgeschrieben, in anderen nur bei Auffälligkeiten des Tieres oder ab einer bestimmten Körpergröße. 

Wer über eine Krankenversicherung nachdenkt, sollte vorher klären, ob er teure Untersuchungen und Operationen, die schnell mal mehrere tausend Euro kosten (und die im fortgeschrittenen Hundealter häufig vorkommen) problemlos aus eigener Tasche zahlen kann. Wenn nicht, lohnt sich der Abschluss einer solchen Versicherung. Die Verbraucherzentrale rät demzufolge ebenfalls zum Abschluss einer OP-Versicherung und zur Bildung von eigenen Rücklagen für alle anderen Behandlungen anstatt einer oft kostspieligen Komplett-Krankenversicherung. 

Da viele Versicherer keine Tiere mit Vorerkrankungen aufnehmen, sollte das Tier versichert werden, so lange es noch jung ist. Wichtiger Punkt im Kleingedruckten: Deckt die Versicherung auch Notdiensteinsätze ab? Denn Erkrankungen oder Unfälle geschehen nicht nur tagsüber an Wochentagen. 

Nicht alle Versicherungen schließen Erbkrankheiten und angeborene Krankheiten, die sich erst im Laufe des Lebens entwickeln, mit ein. In solchen Fällen können jahrelange, sehr hohe Behandlungskosten drohen. Auch andere Erkrankungen und Behandlungen können explizit ausgeschlossen werden. Einige Versicherungen staffeln ihre Leistung und bieten in den ersten beiden Jahren eine verminderte Leistung an, da die Tiere noch jung sind und seltener teure Behandlungen benötigen. Bei einem Unfall, wenn das übermütige Tier beispielsweise von einem Fahrzeug erfasst wird, bleibt der Halter dann allerdings auf einem Großteil der Kosten sitzen. 

Neben der Frage nach einer Sperrfrist bis zur ersten Behandlung sollte auch nach der Mindestlaufzeit gefragt werden, ebenso nach Kündigungsfristen. Kleine Hunderassen werden älter als große, Dackel erreichen manchmal ein Alter von 20 Jahren. Dieser Punkt kann eine Rolle spielen, wenn der Versicherer seine Beiträge dem Alter des Tieres anpasst. Wie auch bei Zahnzusatzversicherungen lassen sich bei Hundeversicherungen oftmals unterschiedliche Selbstbeteiligungshöhen auswählen, viele haben eine maximale Kostenübernahme festgeschrieben. Wer mehrere Hunde besitzt, kann bei einigen Versicherern Rabatt erhalten.  

Nichts ist schlimmer, als einem lebensgefährlich verletzten oder erkrankten Tier die Behandlung oder Operation aus finanziellen Gründen nicht ermöglichen zu können. Mit einer Tierkrankenversicherung muss in solchen dramatischen und hoch emotionalen Momenten nicht über Kosten diskutiert werden, und nach einer Operation kann das Familienmitglied mit dem weichen Fell die beste Weiterbehandlung erhalten. Man sollte nur ein wenig Zeit investieren und die Versicherer in Ruhe vergleichen. 

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.