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27. Aug 2019

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Gesellschaft

Nachhaltige Fenster und Fassaden

Journalist: Armin Fuhrer

Nachhaltigkeit bei Fenstern und Fassaden bedeutet, dass die Elemente energieeffizient, langlebig und dauerhaft gebrauchstauglich sind, sowie nach der Nutzungszeit recycelt werden können. Zur Nachhaltigkeit von Fenstern und Fassaden gehören weiterhin die solaren Gewinne, die Tageslichtversorgung und natürlich auch Lüftung und Wohlbehagen.

Je vielseitiger und anspruchsvoller Fenster und Fassaden werden, desto mehr tritt ihre Nachhaltigkeit in den Blick. Damit die energieeffiziente Wärmedämmung des Fensters ohne Verluste genutzt werden kann, muss das Fenster fachgerecht montiert werden. Der Bauwerksanschluss muss genauso dicht sein wie das Fenster, damit die eingesparte Wärmeenergie nicht durch die Ritzen wieder verloren geht.

Und auch Lüftung, Tageslicht, Schallschutz, Einbruchhemmung, solare Gewinne und Sonnenschutz können dauerhaft und zuverlässig nur erbracht werden, wenn das Fenster hochwertig produziert und fachgerecht eingebaut ist, sowie regelmäßig gepflegt und gewartet wird.

Wer billig kauft, zahlt am Ende zweimal. Und das ist der größte Verstoß gegen die Nachhaltigkeit. Daher sollte man beim Fensterkauf also unbedingt auf die Qualität des Fensters und genauso auch auf die Kompetenzen in Beratung, Service, Montage sowie Wartung und Pflege achten.

18. Mär 2026

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Gesellschaft

Hören macht klug

Kaum läuft der Lieblingssong, wird aus dem Kinderzimmer eine Bühne. Es wird gehüpft, getanzt, gerappt und mitgesungen. Musik bringt positive Energien ins Leben – und kann noch viel mehr: Musik stärkt das Arbeitsgedächtnis von Kindern, also die Fähigkeit, Informationen kurzzeitig zu speichern und zu verarbeiten. Damit Kinder neue Inhalte verstehen und anwenden können, braucht das Arbeitsgedächtnis eine ausreichend große Kapazität. Ist diese noch nicht altersgemäß entwickelt, kann das Lernen zur Herausforderung werden. Musik wirkt da im Kopf wie Fitness. Als gezieltes Gedächtnistraining, mit der die geistige Leistungsfähigkeit, schon im Vorschulalter, gefördert und somit das spätere Lernen erleichtert wird. Hörspiele ergänzen diese Reise in die Klangwelt: Kinder konzentrieren sich auf das gesprochene Wort und lernen Geschichten aus Stimmen, Geräuschen und Musik zu visualisieren. Statt auf Bilder zu schauen, erschaffen sie diese selbst im Kopf. Das fördert die Fantasie, Sprachentwicklung und Konzentration. Auch Singen macht Sprache lebendig. Mit Reimen, Wiederholungen und eingängigen Melodien entdecken Kinder neue Wörter und Satzmuster ganz intuitiv. Dabei wächst nicht nur ihr Sprachgefühl, sondern auch das Wir-Gefühl: Beim gemeinsamen Singen hören sie aufeinander, reagieren im Takt und erleben echtes Miteinander. Wenn die Musik dann in Bewegung übergeht, wird aus Rhythmus Körpergefühl. Tanzen stärkt Motorik, Koordination und Selbstvertrauen. >Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Was sich in den letzten Jahren deutlich verändert hat, ist die musikalische Sprache, in der all das passiert. Moderne Kinderlieder lösen sich zunehmend vom pädagogischen Zeigefinger und suchen die Nähe zur Popkultur. Statt bravem Gitarrenfolk vom Pädagogen in Latzhose mit Mitmachliedern übers Zähneputzen, erklingen Hip-Hop-Beats, Indiepop und Reggae-Grooves. Die Texte greifen Themen auf, die Kinder beschäftigen: Familienalltag, Freundschaft, kleine Wutanfälle oder erzählen vom Mut, das erste Mal auf dem Fahrrad zu fahren. Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Und ja – wenn das Lieblingslied zum hundertsten Mal läuft, nervt es vielleicht ein bisschen weniger, wenn der Text nicht von Reimen auf Hände waschen handelt, sondern davon, dass Eltern auch nur Menschen sind. Was einen Song besonders „kindertauglich“ macht, ist trotzdem eine Wissenschaft. Laut einem Bericht der New York Post¹ haben Forschende aus Sheffield herausgefunden, dass dazu ein Tempo zwischen etwa 60 und 120 BPM gehört, also ein Rhythmus, bei dem es sich gut mitwippen lässt; eingängige Wiederholungen sowie eine klare, positive Klangstruktur. Kommt Ihnen bekannt vor? Das sind genau die Zutaten, die es für einen guten Ohrwurm braucht. ¹ New York Post: „‘Radio Ga Ga’ is scientifically proven to be a perfect kids song“, 6. August 2024.