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1. Okt 2025

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Business

Neue Geschäftsmodelle durch Investitionen in Nachhaltigkeit – mit Constantin Beelitz, President Europe, CIS & Turkey von RHI Magnesita

Journalist: Armin Fuhrer

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Foto: Presse, Moritz Lange/unsplash

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Constantin Beelitz, President Europe, CIS & Turkey von RHI Magnesita

Herr Beelitz, warum ist Nachhaltigkeit in der Feuerfestindustrie gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig?

Hochtemperaturprozesse sind essenziell für die Produktion von Stahl, Glas oder Zement – und damit für praktisch alle Alltagsprodukte. Ohne feuerfeste Materialien wie Magnesia, die Temperaturen über 1.200 °C standhalten, wären diese Prozesse nicht möglich. Damit ist unsere Branche auch ein Schlüssel für die grüne Transformation: Windräder, Solarpanels oder E-Autos hängen direkt von solchen Materialien ab. Unternehmen sollten sich daher auch klar darüber sein, dass Investitionen in Recycling, Kreislaufwirtschaft und CO₂-arme Produktion neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Daher sollten sie gerade in volatilen Zeiten hier investieren.

Welche Rahmenbedingungen werden dafür benötigt?

Wir brauchen erstens klare EU-weite Regelungen. Zweitens müssen die Unternehmen sich engagieren und manchmal auch über ihren Schatten springen. Und drittens brauchen wir alle, also neben der Politik und der Wirtschaft auch die Verbraucher, eine Änderung des Mindsets.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.