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27. Mär 2020

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Business

Optik und Technik in Perfektion

Journalist: Ulrike Christoforidis

Ein organisches Design ohne Schweißnähte oder sichtbare Übergänge, hoher Fahrkomfort durch eine besondere Rahmenform und ein nachhaltiger, ganzheitlich in Deutschland gefertigter Stahlrahmen: Die Urwahn Bikes punkten mit einer einzigartigen Optik und einem dynamischen Fahrerlebnis. In ihrer Manufaktur in Magdeburg entwickeln und produzieren Sebastian Meinecke und Ramon Thomas gemeinsam mit ihrem Team um Urwahn Engineering die puristischen Räder für ein urbanes Umfeld – gefertigt im metallischen 3D-Druck.

„Unsere Zielgruppe ist technisch affin und aufgeschlossen für Innovationen, strebt gleichzeitig nach einer umwelt- und gesundheitsbewussten Lebensführung“, erläutert Ramon Thomas. Die Symbiose aus Design und Funktionalität motiviert Produktentwickler und Ingenieur Sebastian Meinecke, als er 2011 den Grundstein für Urwahn legt. In Handarbeit entstehen insgesamt 60 anwendergerechte Auftragsfahrräder, die er auf das Wesentliche reduziert, ohne die Funktionalität einzuschränken.

Im Rahmen seines Studiums an der Otto-von Guericke-Universität entwickelt Meinecke seine Idee eines nutzerorientierten Serienvelos für den Einsatz in der City weiter, erarbeitet Designkonzepte und Funktionsmodelle, analysiert Werkstoffe und simuliert rechnerunterstützt die Baustruktur.

2017 gründen Meinecke und Thomas mit Unterstützung von Investoren gemeinsam die Urwahn Engineering GmbH, bauen ein Team auf und bringen die Produktion der ersten Serie auf den Weg. „Technische Raffinessen wie Licht- und GPS-Tracking, das stabile Schutzblech- und Gepäckträgersystem oder der wartungsarme Riemenantrieb ergänzen das puristische Design der Urwahn Bikes“, erklärt Sebastian Meinecke. Mit dem jüngsten Modell, dem E-Bike Platzhirsch, beweisen die beiden Gründer, dass sich auch ein starker E-Antrieb und ein schlankes Design nicht ausschließen.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.