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22. Dez 2021

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Business

Power2Drive Europe – E-Mobilität zum Anfassen

Journalist: Jakob Bratsch

Die Elektromobilität boomt. Dabei ist Deutschland der führende Markt bei batterieelektrischen Fahrzeugen in Europa, bis Oktober wurden allei-ne in diesem Jahr rund 267.255 rei-ne Elektroautos zugelassen. E-Mo-bilität ergibt Sinn, mit Strom für die Batterie aus erneuerbaren Energien gleich doppelt. Das zeigte sich auch eindrucksvoll auf der Power2Drive Europe, der internationalen Fach-messe für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität, die im Oktober im Rahmen der Innovationsplattform The smarter E Europe Restart 2021 live in München stattgefunden hat.

Eines wurde auf der Fachmesse deutlich: Die Elektromobilität wird ein entscheidender Faktor innerhalb der neuen Energiewelt werden. Die Ladeinfrastruktur als Schnittstelle zwi-schen Mobilität und Stromnetz sowie die Perspektiven des Vehicle2Grid-Konzepts als Gamechanger der neuen Mobilitäts-welt werden mittelfristig stark zulegen. Gerade das Zusammenspiel von Mobi-litäts- und Energiewelt ist wichtig, denn mit der Elektromobilität rücken diese Branchen bereits heute dicht zusammen und erzeugen Synergien sowie neue Jobs. Die Integration der E-Mobilität ins Energiesystem zeigt genau: Damit der Mobilitäts- und Transportsektor sein Po-tenzial ausschöpft, sind Elektrofahrzeuge und die Ladeinfrastruktur als Teil des gesamten Energiesystems zu betrachten. Leistungsstarke E-Mobil-Batterien lassen sich nicht nur als Energiespeicher fürs Fahrzeug, sondern auch als Bausteine im Energienetz nutzen. Mit den Elektro-fahrzeugen werden dezentrale Speicher-kapazitäten für die Energiewende verfüg-bar. „Ladeinfrastruktur ist ein zentrales Element für den Erfolg der E-Mobilität – und auf der Messe bringen wir es mit Themen wie Speicherung, Photovoltaik und erneuerbaren Energien zusammen. Dadurch wird auf einer Veranstaltung der gesamte Energie- und Mobilitätssektor abgebildet – das ist für uns äußerst spannend“, sagt Karl Kolmsee, Direc-tor Produktportfolio-Management bei Webasto Customized Solutions.

Die wachsende Rolle der Elektromobilität im Kontext der neuen Energiewelt zeigte sich auch bei den Ausstellern. So wurden neben Fahrzeugen zahlreiche Ladelösun-gen präsentiert, ob von reinen Ladean-bietern, oder auch von Unternehmen mit Fokus auf Solar-Produkte. Auch in den begleitenden Konferenzen und Messe-foren wurden innovative Technologien, neue Geschäftsmodelle und zukunftswei-sende Projekte vorgestellt.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.