Diesen Artikel teilen:

18. Mär 2026

|

Lifestyle

Rundum stil- und sinnvoll

Journalist: Kirsten Schwieger

|

Foto: Curated Lifestyle/unsplash+

Gute Still- und Schwangerschaftsmode zeichnet sich durch eine Kombination aus cleveren Features, hochwertiger Materialqualität und stilvoll-zeitlosem Design aus.

Schwangerschaft und Stillzeit sind eine ganz besondere Zeit im Leben einer Frau. Sie bringen nicht nur körperliche und emotionale Veränderungen mit sich, sondern auch neue Anforderungen und Bedürfnisse. Wenn das Babybäuchlein wächst, sitzt die gewohnte Kleidung irgendwann nicht mehr richtig und fühlt sich unbequem an. Nun braucht es bequeme, raffiniert-geschnittene Pieces, die dem eigenen Stil treu bleiben. Vielleicht soll der wachsende Babybauch in den ersten Monaten auch noch kaschiert werden, bis die frohe Kunde beim Arbeitgeber und im Freundeskreis verkündet wird. Der Klassiker Wickelkleid, A-Linien-Kleider mit ausgestelltem Rock oder Empire-Kleider mit hoch angesetzter Taille, sind zeitlose Styles, die sich in der Schwangerschaft bewährt haben. Damit es nicht zeltartig rüberkommt, sollte die Mehrweite nur den Vorderteil betreffen und der Rückenteil schlank gehalten werden.

Wichtig ist, dass sie sich wohl fühlt und weder auf Bewegungsfreiheit noch auf Komfort verzichten muss.

Wer vor der Schwangerschaft nie Kleider getragen muss nun aber nicht damit anfangen: Es gibt jede Menge stylische Hosen und raffinierte Oberteile für jeden Anlass. Hosen mit seitlichen Stretcheinsätzen oder verstellbarem Innenbund eignen sich besonders für die erste Schwangerschaftshälfte. In der zweiten Hälfte punkten dann smarte Bundlösungen, zum Beispiel mit elastischem, hohem Jerseybund über der Babykugel. Obenrum überzeugen elastische Raffungen an den Seitennähten, die mit dem Bauch mitwachsen, ohne sackig zu wirken. Diese figurbetonten Schnitte sind ebenso flexibel wie der Wickel- oder Faux-Wrap-Schnitt, welche das Dekolleté betonen und sich Brustveränderungen anpassen. Egal, für welchen Schnitt und welche Klamottenkategorie „frau" sich entscheidet: Wichtig ist, dass sie sich wohl fühlt und weder auf Bewegungsfreiheit noch auf Komfort verzichten muss.

Selbstredend ist Stillmode maschinenwaschbar und waschbeständig bei häufigem Waschen, da nicht selten Milch ausläuft oder das Baby spuckt.

Dasselbe gilt für Stillmode, wobei hier die Funktionalität das A und O ist. Gute Stillkleidung zeichnet sich durch einen einfachen und dezenten Zugang zur Brust aus. Überlappende Stofflagen, verdeckte Reißverschlüsse, verspielte Druckknopfleisten oder auch der beliebte Cache-Coeur-Ausschnitt ermöglichen ein schnelles, einhändiges Freilegen der Brustregion. Bauch und Rücken bleiben dabei bedeckt, sodass sich auch in der Öffentlichkeit diskret und entspannt stillen lässt. Still-BHs sollten ebenfalls einhändig mit einem Clip-Träger zu öffnen sein. Wie die Stillkleidung auch, sollten sie aus weichem, atmungsaktivem Material sein und keine kratzenden Nähte aufweisen, da die Haut der Brüste in der Stillzeit sehr empfindlich ist. Selbstredend ist Stillmode maschinenwaschbar und waschbeständig bei häufigem Waschen, da nicht selten Milch ausläuft oder das Baby spuckt. Hochwertige Stillmode überzeugt mit unauffälligen Stillöffnungen, sodass sich der Lieblingslook auch nach der Stillphase weitertragen lässt. Denn hat „frau“ sich einmal an die weichen, bequemen und stylischen Stücke gewöhnt, will und muss sie diese auch nach dem Abstillen nicht missen.

Fakten

Vor dem Kauf eines Schwangerschafts- oder Still-BHs empfehlt es sich, die Unterbrust- und Cup-Größe sorgfältig auszumessen. Bei der Anprobe ist darauf zu achten, dass der Bügel/Unterbund nicht auf der Brust sitzt (Cup zu klein und/oder Unterbrustband zu weit). Gut zu wissen: 80 Prozent des Brustgewichts werden vom Still-BH selbst getragen, nur 20 Prozent von den Trägern.

29. Apr 2026

|

Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.