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28. Sep 2023

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Wirtschaft

Spotlight in die Praxis: Andreas Dörr, Agraringenieur und Mitgestalter im KNeDL

Journalist: Silja Ahlemeyer

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Foto: Presse

Ein Vordenker in der digitalen Landwirtschaft ist Andreas Dörr. Der Landwirt ist aktives Mitglied des Kompetenz-Netzwerk Digitale Landwirtschaft Bayern (KneDL) und hilft mit seinem Know-how, praxisrelevante Technologien in den Einsatz zu bringen. Durch das KNeDL fand er einen technischen Kooperationspartner für sein neustes Projekt, den “digitalen Zwilling”.

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Andreas Dörr, Ackerbauer und Mitglied des Kompetenz-Netzwerk Digitale Landwirtschaft Bayern (KneDL)

Dörr nutzt diese Technologie, um wichtige Geodaten seiner landwirtschaftlichen Fläche zu verwalten. So kann er sich 3D-Visualisierungen seiner Felder anschauen und ernterelevante Zusammenhänge besser erkennen. Zudem bündelt der digitale Zwilling unter anderem behördliche Informationen zu Tier-, Pflanzen- und Gewässerschutz. „Die Technik entlastet in erster Linie, und sie macht lange Arbeitstage ein bisschen entspannter und effizienter“, so Dörr. Für seine Vorreiterrolle in der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen in der Landwirtschaft wurde er Zweitplatzierter beim Bayrischen Digitalpreis 2023. Unter www.knedl.bayern gibt weitere Infos.

Die Technik entlastet in erster Linie, und sie macht lange Arbeitstage ein bisschen entspannter und effizienter.

16. Sep 2026

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Wirtschaft

Viel Innovationskraft

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten stehen viele mittelständische Unternehmen vor der Herausforderung, Innovationen zu entwickeln, um konkurrenzfähig zu bleiben – oder sogar einen Vorsprung vor den Wettbewerbern zu erlangen. Große Unternehmen haben einen scheinbaren Vorteil, denn oft verfügen sie über eigene Forschungsabteilungen, die die Produktpalette erweitern oder neu aufstellen. Deutschlands Wirtschaft aber basiert in erster Linie auf einem breiten Mittelstand, der solche Abteilungen nicht hat. Das muss kein Nachteil sein. Denn während große Unternehmen oft wie schwere Tanker auf hoher See agieren, also schwerfällig und langsam, sind mittelständische Unternehmen wie Schnellboote: flexibel und rasch in der Lage, sich auf eine neue Situation einzustellen und neue Ideen zügig umzusetzen. Allerdings müssen auch sie wissen, wie. Wichtig ist stets, die Mitarbeiter einzubinden, denn gute Ideen kommen oft direkt aus der Belegschaft. Kurze Wege zum Chef erleichtern den Austausch. Ebenso sollten Firmen ihre Kunden fragen, was sie sich wünschen. Eine weitere Möglichkeit ist die Zusammenarbeit mit einer Hochschule oder jungen Start-ups mit frischen Ideen. Auf diese Weise können neue Ideen und neues Wissen eingekauft werden. >Nach potenziellen Innovationsmöglichkeiten sollte man schon dann Ausschau halten, wenn sich die wirtschaftliche Lage gerade gut darstellt, denn dann kann frei von Zeitdruck gehandelt werden. Mittelständische Firmen sind viel besser als große Unternehmen in der Lage, solche neuen Ideen in kleinen Schritten zu testen, statt jahrelang im Stillen zu planen. Wenn etwas nicht klappt, können sie den Plan relativ unkompliziert ändern. Bei all diesen Schritten konzentrieren sie sich voll auf ihre Kernkompetenzen und verbessern diese ständig. Nach potenziellen Innovationsmöglichkeiten sollte man schon dann Ausschau halten, wenn sich die wirtschaftliche Lage gerade gut darstellt, denn dann kann frei von Zeitdruck gehandelt werden. Allerdings kann es auch sein, dass ein Mittelständler zu dem Schluss kommt, dass es besser ist, einen radikalen Schnitt zu machen statt kleiner Schritte. In diesem Fall können radikale Innovationen infrage kommen, die das Unternehmen gänzlich neu aufstellen. Statt bestehende Produkte nur schrittweise zu verbessern, lösen Unternehmen sich von der Gegenwart und entwickeln disruptive Geschäftsmodelle für die Zukunft. Die Bedeutung des innovationsfreudigen Mittelstands für die deutsche Wirtschaft insgesamt ist von großer Bedeutung. Denn er ist ein Katalysator für den technologischen Fortschritt und sichert als Treiber der Transformation die globale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Viele deutsche Mittelständler sind Hidden Champions, die durch ständige Innovationen ihre weltweite Marktführerschaft in Nischen behaupten und so den Exporterfolg sichern. Nicht zuletzt bringen sie Hightech-Arbeitsplätze und modernes Know-how in ländliche Räume, was die regionale Wirtschaft stärkt und Disbalancen ausgleicht. Somit stabilisieren sie die Wirtschaft hierzulande – gerade auch in herausfordernden Zeiten. >Denn während große Unternehmen oft wie schwere Tanker auf hoher See agieren, also schwerfällig und langsam, sind mittelständische Unternehmen wie Schnellboote: flexibel und rasch in der Lage, sich auf eine neue Situation einzustellen und neue Ideen zügig umzusetzen.