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21. Jun 2021

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Business

Unternehmen benötigen ein sicheren Check-in wie am Flughafen

Journalist: Armin Fuhrer

Der Experte gibt Unternehmen im Interview Tipps zum richtigen und sicheren Zutrittsmanagement.


Dennis Lips, CEO bei Essentry, Foto: Presse/essentry

Warum brauchen Unternehmen mit kritischer Infrastruktur ein sicheres Zutrittsmanagement?

Bei solchen Firmen kommen oft aus vielen Ländern Kunden oder Mitarbeiter anderer Unternehmen sowie Dienstleister zu Besuch. Herkömmlich wird an der Rezeption nur eine Ausweiskontrolle per Sichtcheck gemacht. Eine echte Überprüfung gerade auch ausländischer Ausweise ist so nicht möglich. Das ist ein Einfallstor für Kriminelle. Und es wird viel Personal benötigt.

Was ist die Lösung?

Am besten ist ein System, das im Prinzip funktioniert wie das am Flughafen. Mittels online Check-in können Unterweisungen bereits zuhause erfolgen, ein QR-Code erkennt dies beim Scan an einem Self-Service Terminal und führt durch eine automatische Identitätsverifikation bestehend aus Ausweisprüfung und Gesichtsabgleich. Die Fehlerquote liegt bei 0,1 Prozent, während sie bei der Ausweiskontrolle durch Menschen bei einem Drittel liegt.

Sind solche Lösungen schon verbreitet?

Leider nicht. Ich kann nur raten, das zu ändern, denn an dieser Stelle lauern große Gefahren für die Unternehmen – und diese Bedrohung wird weiterwachsen.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.