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27. Mär 2020

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Business

Vollautomatisierte Fischzucht

Journalist: Helmut Peters

Carolin Ackermann, Managing Partner bei SEAWATER Cubes, im Interview über die Kombination von Heimat- verbundenheit und ländliche Start-up-Gründungen. 

Was tut ein Unternehmen mit dem interessanten Namen SEAWATER Cubes?

Carolin Ackermann (Managing Partner): Wir haben eine kompakte und vollautomatisierte Fischzuchtanlage entwickelt, mit der Meeresfisch regional und nachhaltig im Inland produziert werden kann. Die Anlage ist in recycelten Schiffscontainern untergebracht und verfügt über eine Filtertechnik, die 99 % des Wassers recycelt und dieses stets klar hält. Die Fische wachsen somit unter besten Bedingungen ohne Stress, Mikroplastik und den Einsatz von Medikamenten auf.

Wie platzieren Sie sich am Markt?

Wir haben 2017 eine EXIST-Forschungstransfer Förderung erhalten, mit Hilfe derer wir unseren Prototypen entwickelt haben. Aktuell sind wir auf der Suche nach Pilotkunden und kurz vor dem Markteintritt.

Warum sitzen Sie ausgerechnet im Saarland?

Wir sind drei Gründer und stammen alle aus dem Saarland, haben hier an der htw saar studiert und teilweise auch nach dem Studium dort als wissenschaftliche Mitarbeiter gearbeitet, prinzipiell sind wir recht heimatverbunden. Zudem wird die Exist Förderung über die Hochschule ausgeschüttet, das hat quasi bedingt, dass wir unseren Standort im Saarland lassen. Wir sind auch davon überzeugt, dass ein guter Standort ist.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.