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14. Okt 2020

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Wirtschaft

Was verändert die Digitalisierung bei der Tiernahrung?

Journalist: Alicia Steinbrück

Dr. Herman-Josef Baaken, Sprecher der Geschäftsführung Deutscher Verband Tiernahrung e. V., über die Qualität von Tierfutter und die neuen Möglichkeiten durch die Digitalisierung.


Dr. Herman-Josef Baaken, Sprecher der Geschäftsführung Deutscher Verband Tiernahrung e. V.; Foto: Presse

Die Futtermittelwirtschaft ist ein elementarer Bestandteil für die Herstellung von tierischen Lebensmitteln: Von der Aufnahme der Erntegüter bis zur Fütterung der Tiere. Mit einer Vielzahl von Agrarrohstoffen werden hochwertige Futtermittel hergestellt: Weizen aus der Region, Sojaschrot aus Südamerika, Futterzusatzstoffe aus Asien oder Nebenprodukte der Lebensmittelerzeugung werden auf eine Vielzahl von Kriterien überprüft. 

Das Qualitätsmanagement erhält durch die Digitalisierung neue Möglichkeiten. Satellitengestützte Feldaufnahmen, Laborergebnisse mit Nanogrammwerten in Echtzeit und Informationen aus Rückstellmustern für ausgelieferte Ware an die Partner der Supply Chain sind Beispiele. Das eröffnet neue Möglichkeiten, Prozesse zu beschleunigen und effizienter zu machen. Das digital begleitete Tier kann optimal ernährt werden – zu seinem Wohl und zum Klimaschutz. 

20. Apr 2026

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Wirtschaft

FONDS professionell KONGRESS gibt Orientierung in bewegenden Zeiten

Der 24. FONDS professionell KONGRESS am 28. und 29. Januar 2026 in Mannheim hat erneut seine Rolle als zentrale Plattform der Investmentbranche unter Beweis gestellt. In einem Umfeld geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und einer neu ausgerichteten, schwer kalkulierbaren US-Politik unter Präsident Donald Trump, nutzten Vermögensverwalter und Investmentexperten die Veranstaltung intensiv für fachlichen Austausch und gezielte Weiterbildung. Mehr als 220 Aussteller sowie über 200 Fachvorträge spiegelten den enormen Informationsbedarf in volatilen Zeiten wider. Ein markantes politisch-strategisches Signal setzte Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens Energy und Daimler Truck. Er plädierte für ein geschlossenes und selbstbewusstes Auftreten Europas zwischen den Machtzentren USA und China. Europa müsse eigene außen- und wirtschaftspolitische Akzente setzen und strategische Partnerschaften gezielt ausbauen. Chancen sieht Kaeser vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Daten und Rechenzentren sowie in neuen wirtschaftlichen Allianzen mit Schwellenländern, allen voran mit Indien. Inhaltlich dominierten Themen wie Aktien – insbesondere die „Significant Seven“ –, ETFs, Datenökonomie, Infrastruktur, Schwellenländer, Künstliche Intelligenz und Kryptowährungen das Programm. Mit der Verleihung des DEUTSCHEN FONDSPREISES während einer festlichen Galanacht fand der Kongress schließlich einen würdigen Abschluss und bekräftigte seinen Anspruch, der Branche auch in bewegten Zeiten Orientierung zu geben. >Europa müsse eigene außen- und wirtschaftspolitische Akzente setzen und strategische Partnerschaften gezielt ausbauen.