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22. Dez 2021

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Business

„Wir drücken beim Ausbau der Ladeinfrastruktur aufs Tempo“

Journalist: Jakob Bratsch

Über den aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur und künftige Potenziale. 

Alexander Junge, Vorstandsmitglied der Aral AG und  Head of German Electrification Business; Foto: Aral

Aral setzt auf ultraschnelle Ladepunkte. Was spricht dafür?

Alltagstauglichkeit bedeutet für die E-Mobilität, dass der Ladevorgang kaum länger als ein Tankstopp dauern darf. Diesen Anspruch erfüllen wir in Deutschland inzwischen an rund 500 Ladepunkten mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW. Verfügt das Auto über die entsprechende Technik, kann innerhalb von zehn Minuten eine Reichweite von bis zu 350 Kilometer geladen werden.

Wie sehen die weiteren Pläne aus?

Wir drücken beim Ausbau aufs Tempo, wollen auch 2022 mindestens so viele neue Ladepunkte eröffnen wie in diesem Jahr. Ergänzend arbeiten wir an strategischen Partnerschaften, mit denen wir noch deutlich schneller werden können. Mittelfristig wollen wir die Mehrzahl unserer rund 2.400 Tankstellen in Deutschland mit Ladestationen ausstatten.

Wie nehmen Kunden das neue Angebot an?

Das Feedback ist sehr positiv, weil vor allem Kunden mit einer gewerblichen Flotte erkennen, dass mit uns die Energieversorgung gesichert ist. Mit Aral Fuel & Charge haben E-Fahrer sowohl den Zugang zu ultraschnellem Laden bei Aral als auch zu rund 99 Prozent aller öffentlich zugänglichen Ladepunkte. Und noch eine weitere Zahl zu unseren eigenen Ladepunkten: Die technische Verfügbarkeit liegt bei 98 Prozent und damit deutlich über dem Branchenschnitt. Mit dieser Verlässlichkeit haben wir Vertrauen aufgebaut.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.