Diesen Artikel teilen:

20. Mär 2023

|

Wirtschaft

Wussten Sie schon, dass Nusskernmischungen nicht nur gesund sind, sondern auch klimapositiv verarbeitet werden können?

Journalist: Katja Deutsch

|

Foto: Marta Branco/Pexels, Presse

Nusskerne und Trockenfrüchte sind der beste Snack für zwischendurch, wenn der große Heißhunger kommt. Sie sind gesund, enthalten wertvolle Inhaltsstoffe und sättigen schnell und lang anhaltend.

unbenannt-3-online(1).png
Cornelia Ahrens, Geschäftsführerin der Farmers Snack GmbH

Stammen die Packungen voller Nüsse, Nussmischungen und Früchte-Nuss-Mischungen von Farmer’s Snack, kann man sich darauf verlassen, dass sie nicht nur hervorragend schmecken, sondern am Produktionsstandort Seevetal auch klimapositiv verarbeitet werden.

Die Rohwaren dafür kommen aus der ganzen Welt: Die Ananas aus Südafrika, die Paranüsse aus Bolivien, die Mangos und Kokoschips aus Westafrika. Gerade aus Gründen des Klimaschutzes versucht Farmer‘s Snack, immer mehr Rohstoffe aus nahegelegenen Regionen wie z.B. Mandeln aus Katalonien und aus eigenem Anbau aus Mallorca zu verarbeiten.

Mit seinen Lieferanten arbeitet Farmer’s Snack seit vielen Jahren zusammen und ist regelmäßig im Ursprung vor Ort, um den Anbau in Bezug auf seine strengen Qualitäts- und Sozialstandards zu unterstützen. Auf der Webseite des Unternehmens finden sich weitere Hintergrundinformationen zu vielen Produkten.

29. Sep 2026

|

Wirtschaft

Energiekurs Deutschland – Ein Beitrag von Tim Meyer, Energieexperte, Speaker und Berater

Wer heute erfolgreich durch die Energiewelt navigieren will, kommt mit alten Landkarten nicht weit. Zum einen hat sich die geopolitische Tektonik verschoben: Spätestens seit 2021 wissen wir, dass Versorgungssicherheit über Erdgas nur noch mit hohen Kosten und Preisrisiken zu haben ist – seit dem Konflikt an der Straße von Hormus gilt das auch für Kraftstoffe. Wichtiger noch: Die Welt steckt in einer elektrotechnologischen Revolution, die weit über die Energieversorgung hinausreicht. Mobilität, Wärme, industrielle Prozesse und die Fertigung von morgen werden weitgehend elektrisch. Die Märkte haben sich bereits massiv verschoben – nicht nur die deutsche Autoindustrie leidet unter Absatzverlusten einst erfolgreicher Produkte. Treiber ist der globale Boom bei erneuerbaren Energien: Mit ihnen ist Strom so günstig und verfügbar wie nie, und der Preisverfall bei Batteriespeichern gleicht Schwankungen von Wind, Sonne und Verbrauch immer besser aus. Ergebnis: Allein in diese Technologien und den Ausbau der Stromnetze fließen weltweit Investitionen von über 1,3 Billionen US-Dollar pro Jahr – etwa fünfmal so viel wie in neue Gas-, Kohle- und Atomkraftwerke. Ein neues Energiezeitalter hat längst begonnen. So anstrengend diese Gleichzeitigkeit wirkt: Für Menschen und Unternehmen in Deutschland liegen darin große Chancen. Zwei Dinge sind gewiss: Erstens gibt es kein Zurück – geopolitische Spannungen verschwinden nicht, und der technologische Fortschritt bei Clean Tech lässt sich nicht zurückdrehen. Zweitens sind diese Entwicklungen global: Technologien, die wir ohnehin für den Heimatmarkt entwickeln müssen, sind weltweit gefragt und können zur zentralen Säule des dringend nötigen wirtschaftlichen Aufschwungs werden. >Ein neues Energiezeitalter hat längst begonnen. Umgekehrt gilt: Wer an alten Plänen und alter Technologie festhält – und sei es neu verpackt als „hocheffiziente Verbrenner“ oder „Grüngas“ –, landet auf dem wirtschaftlichen Abstellgleis. Industrielle Revolutionen kann man nicht aufhalten. Man kann sich nur entscheiden, auf der Gewinner- oder Verliererseite stehen zu wollen. China macht das seit Jahren zur Industriepolitik: vom Abnehmer deutscher Maschinen zum aggressiven Wettbewerber, inklusive Sicherung von Rohstoffen und Lieferketten. Heute ist China globaler Marktführer bei Wind- und Solarenergie, Batterietechnik und E-Mobilität – weitere Angriffe auf deutsche Märkte sind angekündigt, auch bei Wärmepumpen. Es gilt also, aus der Not eine Tugend zu machen: Absicherung gegen fossile Preisrisiken, Investition in Zukunftsmärkte, europäische Resilienz und Klimaschutz sind dabei ein und dasselbe. Die Politik muss diese neue Realität in eine verständliche Energielandkarte übersetzen: Elektrifizierung unserer Volkswirtschaft als verankertes Ziel, politisch gemanagt und mit Investitionen hinterlegt – vor allem durch schnellere Modernisierung der Energieinfrastruktur, also Digitalisierung, effizientere Organisation und Ausbau der Stromnetze. Doch auch ohne den großen politischen Wurf gibt es Lösungen, die sich schon heute lohnen und in die unternehmerische Zukunft weisen. „Energiekurs Deutschland“ zeigt diese Richtungen auf. Je mehr Unternehmen sie jetzt nutzen, desto mehr profitiert die Allgemeinheit – denn Deutschland hat alle Voraussetzungen, sich neu zu erfinden. Wir müssen es nur wollen und anpacken.