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1. Sep 2023

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Business

Zukünftige Entwicklung in der Automobilbranche mit Mathieu Purrey

Journalist: Julia Butz

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Foto: Hannes Egler/unsplash, Presse

Mathieu Purrey, Chief Executive Officer (CEO) bei Amaneos über die Zukunft von Mobilität und der Automobilindustrie.

Ich bin mir sicher, dass die Automobilbranche den Strukturwandel meistern und ihre Rolle als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige hin zur Mobilitätsindustrie in Europa behaupten wird. Bei den derart rasanten Entwicklungs- und Innovationszyklen langfristige und sichere Prognosen abzugeben, wäre aber sicherlich falsch.

Wir haben es heute mit globalem Wettbewerb und lokalen Märkten zu tun. Klassische Absatzmärkte sind zunehmend gesättigt, die Bereiche autonomes Fahren, KI-gesteuerte Fahrzeugbereiche, Interface und Interaktion werden weiterwachsen. Es wird die Aufgabe von OEMs und der Zuliefererindustrie sein, u. a. diese Verbindungen zwischen Fahrer und Technik zusammenzubringen – und zwar gemeinsam. Noch gibt es zu viele unterschiedliche Systeme. Aber der Markt konsolidiert sich: Viele Lieferanten beispielsweise sind heute nicht mehr stark finanzstark und der Komplexität neuer Fahrzeugkonzepte allein nicht gewachsen. Wenn sich diese instabile Wettbewerbssituation auflöst und unübersichtliche Marktsituationen bereinigt werden, ist das die Chance, gemeinsam unsere Innovationsfähigkeit zu verbessern. Denn das Ziel muss sein, alle zu einem starken Angebot zusammenzuführen. So sehe ich auch unsere Rolle bei Amaneos: Echte Lösungen zu entwickeln und unsere Technologie zu verbreiten. Immer nach dem Motto „Act fast, act as one.”

Wenn sich diese instabile Wettbewerbssituation auflöst und unübersichtliche Marktsituationen bereinigt werden, ist das die Chance, gemeinsam unsere Innovationsfähigkeit zu verbessern.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.