Hier sieht man ein Feld mit Solarpanels

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28. Mär 2024

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Wirtschaft

„Zusätzliche Einnahmen durch PV-Freiflächenanlagen“

Journalist: Armin Fuhrer

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Foto: Andres Siimon/unsplash, Presse

3 Fragen an Michael Nölke

Michael_Nölke.jpeg Michael Nölke, Leitung Projektentwicklung Freiflächen bei Energiesysteme Groß

Für wen eignen sich PV-Freiflächenanlagen? PV-Freiflächenanlagen eignen sich sehr gut für landwirtschaftliche Betriebe, Gewerbe und Industriebetriebe, Energieversorger, Energiegenossenschaften, Kommunen sowie Solarteure. Landwirte können zusätzliche verlässliche Einnahmen erzielen, als Ergänzung zu den Einnahmen aus der landwirtschaftlichen Produktion. Für Kommunen sind PV-FFA eine ökologische und sehr gut planbare zusätzliche Einnahmequelle.

Welche Vorteile haben sie? PV-FFA können die Biodiversität deutlich erhöhen durch die Energieerzeugung von CO2 neutralem Sonnenstrom und eine gleichzeitige extensive landwirtschaftliche Nutzung, beispielsweise mit der Beweidung von Schafen und teilweisem Grünfutterschnitt.

Wie rechnet sich die Investition? Die Erlöse können mittels EEG-Vergütung, eine feste gesetzliche Vergütung, die für 20 Jahre gezahlt wird, erzielt werden oder durch einen bilateralen Stromliefervertrag zwischen dem Betreiber der PV-FFA und z. B. einem größeren Industriebetrieb, der den Strom abnimmt.

27. Nov 2025

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Wirtschaft

Landmaschinen-Hersteller: „In 10 Jahren ist KI auf dem Acker“ – mit Philipp Horsch, Geschäftsführer des Landmaschinen-Herstellers Horsch mit Sitz in Schwandorf bei Regensburg

![Philipp Horsch 2023 (2) ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Philipp_Horsch_2023_2_ONLINE_6f2ac62a0a.jpg) ``` Philipp Horsch, Geschäftsführer des Landmaschinen-Herstellers Horsch mit Sitz in Schwandorf bei Regensburg ``` **Wo steht deutsche Landmaschinen-Technik im internationalen Vergleich?** Deutschland ist da führend. Wir haben im Gegensatz zu anderen Ländern eine sehr exportfreudige Industriekultur. Trotzdem macht uns die geopolitische Situation Sorgen. **Sie meinen die US-Zölle?** Ja, unter anderem. Zum Glück sind die USA für uns nur ein kleiner Markt. Wir machen dort nur ca. fünf Prozent unseres Umsatzes. **Wann kommt denn die KI auf den Acker?** Ich schätze, dass wir in 5-10 Jahren soweit sind. Die Situation auf dem Acker ist erheblich komplexer als auf der Straße. Sie wissen z. B. nie genau, wann es wie viel regnen wird. Der Boden verändert sich ständig. Davon hängt aber z. B. ab, wie tief das Saatgut eingebracht werden muss. Hinzu kommen Einflüsse im Bereich der Oberfläche wie organische Rückstände oder Steine. Trotzdem wird schon heute automatisiert gefahren, d. h.: Die Maschine fährt autonom, der Fahrer überwacht sie nur noch. **Was wird später mal aus Ihrem Familienunternehmen?** Der Generationswechsel ist eines der wichtigsten Themen eines jeden Unternehmens. Bei uns sieht es gut aus: Wir sind vier Gesellschafterfamilien mit 13 Kindern in der nächsten Generation. Wahrscheinlich die Hälfte davon tendiert in unsere Firma, vier davon sind schon operativ im Unternehmen tätig.