28. Apr 2026
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Lifestyle
Journalist: Kirsten Schwieger
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Foto: Presse, Victor Larracuente/unsplash

Hubertus Seyffardt, ACSI Niederlande
1- Woran erkennt man einen guten Campingplatz? Camping ist ein Gemeinschaftserlebnis von Individualisten. Und so ist auch das Angebot ausgerichtet: Ruhe, Unterhaltung, Kinder, Baden, Hund, Kultur, Wandern! Kleinste gemeinsame Nenner sind aber immer sauberes Sanitär, eine ordentliche wie sinnvolle Ausstattung und Infrastruktur, nicht zwingend auf dem allerneusten Stand, aber W-Lan, fließend Wasser und genau abgerechneter Stromverbrauch.
2- Und wann sollten Alarmsignale klingeln? Informationen über Platz und Ausstattung sollen zuverlässig und aktuell sein. Genau darum werden rund 10.000 Campingplätze in Europa jährlich genau in Augenschein genommen. Ist ein Platz nicht inspiziert oder nicht auf bekannten Websites zu finden, ist Vorsicht geboten. Ebenso bei vielen negativen Bewertungen zur Hygiene oder Instandhaltung.
3- Wie frühzeitig sollte man für die Hauptsaison planen? Immer so früh wie möglich. Etwa sechs Monate im Voraus ist OK. Bei rund 80 Prozent aller Plätze empfiehlt sich eine Reservierung vorab – und die Zahl derer, auf denen spontanes Campen ohne möglich ist, nimmt ab. In der Nebensaison – also alles außer Juli, August oder die Mai-/Juni-Feiertage – geht‘s auch auf‘s Geratewohl. Abhängig von der Formel: Lage! Lage! Lage!