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23. Jun 2026

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Lifestyle

Größte Garten- und BBQ-Messe der Welt

Journalist: Christian Kolb

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Foto: Jan Canty/unsplesh

Der eigene Garten ist für viele Menschen eine willkommene Flucht aus dem Alltag. Über die Möglichkeiten des Outdoor-Living informiert eine Fachmesse.

Immer dann, wenn die eigenen vier Wände zu eng erscheinen, wird der eigene Garten für viele Menschen zum Lebensraum unter freiem Himmel, zur Oase der Ruhe, zum Treffpunkt mit Freunden oder zum Schauplatz von spektakulären Grillpartys. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen ein Garten die kaum genutzte Fläche hinter dem Haus war. Längst haben Garten, Terrasse und Balkon ihren Platz als vollwertiger Wohnbereich in den Köpfen der Menschen erobert. Seitdem sind Gärten so individuell wie ihre Besitzer. Auf der Messe „spoga+gafa“, die vom 22. bis 24. Juni 2026 in den Hallen der Koelnmesse stattfindet, gibt es Anregungen, wie ein Garten aussehen kann, der Eindruck macht.

Für viele wird der Garten in den Sommermonaten zum Wohnraum. Ausgestattet mit Designmöbeln und professionellen Outdoor-Küchen genießt man die heißen Tage unter Sonnenschirm oder Markise und macht es sich gemütlich. Dazu brutzelt das Steak auf dem Grill, während die eisgekühlten Getränke perfekt temperiert auf den Tisch kommen. Wenn auch Design und Technik besonders ausgefeilt sind, liegt eine naturnahe Gestaltung mit hochwertigen Naturmaterialien wie Holz, Stein und (Edel)Metall aktuell im Trend. Wer in seinen Garten investiert, nutzt oft auch die Errungenschaften der modernen Technik. Digitale, vernetzte Systeme sorgen nicht nur für die automatische Bewässerung des Gartens, sondern kümmern sich auch um den Rasen und seine Pflege. Wer mag, kann den Erfolg des Smart Gardenings von überall auf der Welt per App verfolgen – und bei Bedarf sogar eingreifen, wenn es denn nötig ist.

Lange vorbei sind die Zeiten, in denen ein Garten die kaum genutzte Fläche hinter dem Haus war.

Mit dem Kauf hochwertiger Produkte und Lösungen ist oft auch der Nachhaltigkeit gedient. Wer auf den Punkt bewässert, umweltfreundliche Materialien und energieeffiziente Geräte einsetzt, kann auch im Garten auf die Umwelt achten. Und denkt womöglich auch daran mit Nistkästen und Insektenhotel etwas für die Biodiversität zu tun. In größeren Gärten tragen auch Totholz-Ecken und Steinhaufen dazu bei, Nützlingen einen Lebensraum zu bieten und so auf Pflanzenschutzmittel verzichten zu können. Wer bei der Auswahl der Pflanzen heimische Arten und essbare Wildpflanzen integriert, schlägt die Brücke zwischen Nachhaltigkeit und Genuss.

Modulare Lösungen machen auch aus kleinen Gärten, Balkonen und Terrassen grüne Oasen mit Wohlfühlfaktor. Und manchmal kann man auch beim Urban Gardening kreativ werden und öffentliche Flächen mit etwas Einsatz in naturnahe Ruhepole verwandeln. Wie man das Leben im Freien gestaltet, erfahren Fachbesucher aus aller Welt bei der „spoga+gafa“. Ein Schwerpunkt dort ist das Grillen – mit besonderem Fokus auf die Aromen und das Zusammenspiel von professionellem Equipment und kulinarischen Ergebnissen. Erlebt werden kann dies auf der Pitmaster-Stage oder auch im Flavour Market. Selbst, wer weder Garten noch Balkon hat, findet im Bereich „Outdoor Adventure“ passende Angebote. Denn natürlich kann man die kleinen und großen Abenteuer unter freiem Himmel auch auf dem öffentlichen Grillplatz oder bei einer Reise in die Natur erleben. Wer gerne im Freien ist, findet überall Möglichkeiten, den Outdoor-Lifestyle zu genießen und macht die Natur damit zum eigenen Lebensraum.

Modulare Lösungen machen auch aus kleinen Gärten, Balkonen und Terrassen grüne Oasen mit Wohlfühlfaktor.

factbox:

Laut Bundesamt für Naturschutz verfügen in Deutschland 36 Millionen Menschen über Zugang zu privaten Gartenflächen. Hinzu kommen zahlreiche Balkone. Laut NABU wachsen in einem artenarmen Garten 26 Pflanzenarten – in einem naturnahen 293. Der Umsatz im Gesamtmarkt Garten lag im Jahr 2025 bei 19,723 Mrd. Euro.