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8. Jul 2026

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Lifestyle

Wau-Erlebnis auf sechs Beinen

Journalist: Kirsten Schwieger

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Foto: Elisabeth Jurenka/unsplash+

Ob Tagesausflüge oder Wanderreisen: Mit der Wahl der passenden Unterkunft und einer sicheren Routenplanung wird der Aktivurlaub mit Hund ein Win-Win.

Urlaub mit Vierbeiner(n): die schönste Zeit des Jahres. Damit das Outdoor-Abenteuer in den Bergen oder Wäldern für zwei- und vierbeinige Wanderer gleichermaßen zum Genuss wird, bedarf es jedoch einer sorgfältigen Vorbereitung. Zu Beginn steht die Entscheidung über die passende Reiseform und die Art der Unterkunft. Es gilt abzuwägen, ob die Touren in trauter Zweisamkeit stattfinden oder sich einer organisierten Gruppe angeschlossen werden soll. Auch die Struktur der Wanderreise ist entscheidend: Wird eine feste Homebase gewählt, lassen sich täglich wechselnde Sternwanderungen realisieren, während abends stets die gewohnte Umgebung wartet. Wer mehr Abwechslung und Abenteuer bevorzugt, für den ist eine Wanderreise mit einzelnen Tagesetappen eine gute Wahl. Dies erfordert jedoch eine vorausschauende Planung, die Buchung hundefreundlicher Unterkünfte entlang des Weges sowie die Klärung der Logistik: Will man das gesamte Gepäck inklusive Hundefutter selbst tragen oder einen Gepäcktransfer nutzen? Wer mehr Abenteuer aber nicht mehr Planungsarbeit anpeilt, ist wahrscheinlich mit einem Rundum-Sorglos-Paket inklusive Etappenplanung und Gepäcktransfer am besten bedient.

Als Homebase für Tagesausflüge eignen sich Ferienwohnungen wie Pensionen, die man bei Ankunft mit gewohntem Hundebett, Napf und Futtervorrat gemütlich ausstattet. Selbstredend muss vorab angefragt werden, ob Hunde erlaubt sind. Für eine Wanderreise empfehlen sich hundefreundliche Hotels oder Pensionen, die wirklich verstehen, worauf es mit Hund ankommt. Wer bei speziellen Hundereiseanbietern bucht, kann sich sicher sein, dass die angepriesene Tierliebe nicht nur ein Lippenbekenntnis ist.

Für eine Wanderreise empfehlen sich hundefreundliche Hotels oder Pensionen.

Wer in Eigenregie wandern möchte, sollte die Routenplanung an die Kondition und Fitness des Hundes anpassen und genügend Pausen einplanen. Schwierige Routen mit steilen Kletterpassagen oder ungesicherten Geröllfeldern sind grundsätzlich zu meiden. Da natürliche Gewässer ausgetrocknet oder verunreinigt sein können, muss genügend Trinkwasser mitgenommen werden. Kleine, leicht verdauliche Snacks halten den Blutzuckerspiegel der Fellnase stabil – schließlich steigt der Energiebedarf bei körperlicher Anstrengung. Zur optimalen Ausrüstung gehören ein ergonomisches Tourengeschirr, eine gedämpfte Leine am Bauchgurt des Halters und ein spezielles Erste-Hilfe-Set. Für raues Gelände können Hundeschuhe sinnvoll sein. Während der Tour ist die Rücksichtnahme auf Umwelt und Wildtiere oberstes Gebot. Ein gut kontrollierbarer Jagdtrieb oder das konsequente Führen an der Leine schützen das heimische Wild vor Stress. Wer regelmäßig Pausen im Schatten einplant, die Pfoten nach der Tour auf Risse oder Dornen kontrolliert und das Tempo stets dem schwächsten Gruppenmitglied – was bei Hitze oft der Hund ist – anpasst, kann sich auf ein unvergessliches und sicheres Naturerlebnis freuen.

Fakten:

Ob Harz, Fichtelgebirge, Bayerischer Wald, Sächsische Schweiz oder die Eifel: Hierzulande gibt es unzählige hundefreundliche Wanderregionen mit überschaubaren Höhenmetern. Auch das Salzkammergut, Salzburger Land und sogar die Kitzbüheler Alpen sind eine Aktivreise mit Vierbeiner auf jeden Fall wert.