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15. Jul 2026

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Ein neues Körpergefühl in den Wechseljahren: Wie moderne Technik Frauen ihre Freiheit zurückgibt

Journalist: Fizimed

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Foto: Fizimed

Die Wechseljahre bringen eine enorme Transformation mit sich, die weit über die hormonellen Veränderungen hinausgeht. Frauen heutzutage gehen diese Phase selbstbewusst, aktiv und dynamischer denn je an. Doch mit dem sinkenden Hormonspiegel verändert sich auch die Struktur des Körpers: Das Bindegewebe verliert an Elastizität, wodurch die natürliche Spannkraft der Beckenbodenmuskulatur schwindet. Plötzlicher Urinverlust beim Lachen, Husten, Hüpfen oder beim Sport ist in dieser Phase eine ganz normale körperliche Reaktion.

Obwohl statistisch gesehen jede dritte Frau** im Laufe ihres Lebens davon betroffen ist, bleibt die Belastungsinkontinenz im Alltag häufig ein Tabuthema. Völlig zu Unrecht! Denn eine geschwächte Muskulatur ist kein Schicksal, mit dem man sich abfinden muss. Die medizinische Forschung zeigt deutlich: Muskeln reagieren in jedem Alter auf die richtigen Reize und lassen sich gezielt trainieren. Mit der passenden Unterstützung wird das Beckenbodentraining zu einer stärkenden Alltagsgewohnheit, die Frauen ihre Unbeschwertheit und Freiheit im Alltag zurückgibt.

Smarte Medizintechnik für eine starke Beckenbodenmuskulatur Ein gezieltes Training ist oft eine Frage der richtigen Wahrnehmung, da der Beckenboden im Körperinneren verborgen liegt. Genau hier setzt die moderne Medizintechnik an: Der smarte Beckenbodentrainer Emy von Fizimed bringt eine gezielte Unterstützung direkt in den Alltag. Das Prinzip basiert auf einer innovativen 360°-Biofeedback-Technologie: Der ergonomisch geformte Trainer misst die Muskelaktivität des Beckenbodens in Echtzeit und überträgt die Daten via Bluetooth an die Emy App auf dem Smartphone. Auf dem Bildschirm wird sichtbar, wie sich die Muskeln anspannen, halten und wieder entspannen. Integriert ist das Ganze in 32 abwechslungsreiche, medizinisch entwickelte Mini-Spiele, die sich automatisch mit dem individuellen Fortschritt mitentwickeln. Schon 5 bis 15 Minuten Training, drei- bis viermal pro Woche, genügen, um die Kraft der eigenen Mitte spürbar zu stärken. Mehr als 400.000 Frauen nutzen die App bereits.

Die Wirksamkeit des Emy Trainers wurde klinisch nachgewiesen. In einer klinischen Studie*** am Universitätsklinikum Straßburg berichteten 98 % der Teilnehmerinnen nach einer dreimonatigen Nutzung des Beckenbodentrainers über eine deutlich verbesserte Lebensqualität. Zudem verspürten 91 % eine Verbesserung ihrer inkontinenzbedingten Symptome.

Kostenübernahme durch die Krankenkassen: So funktioniert die Abwicklung Emy ist ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt, dessen Wirksamkeit von medizinischen Fachkräften geschätzt wird. Bei einer entsprechenden Diagnose, wie einer Belastungsinkontinenz, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland in der Regel die vollen Kosten für das Hilfsmittel. Es fällt meist nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 € an.

So einfach ist der Weg zum Beckenbodentraining: Ein entsprechendes Rezept kann unkompliziert im Rahmen eines Beratungsgesprächs in der gynäkologischen, urologischen oder hausärztlichen Praxis verordnet werden. Alternativ bietet Fizimed auf der eigenen Webseite die Möglichkeit, eine Videosprechstunde über einen Partner zu buchen. Das ausgestellte Rezept wird anschließend einfach digital bei Fizimed hochgeladen, und das Team übernimmt kostenfrei die komplette Abwicklung mit der jeweiligen Krankenkasse.

Infos zur Erstattung & Rezept einreichen Die Wechseljahre bedeuten nicht, dass Sie sich einschränken müssen. Jetzt ist die perfekte Zeit für neue Kraft! Ein starker Beckenboden sorgt dafür, dass Sie sich in Ihrem Körper rundum wohl und sicher fühlen. Machen Sie das Training zu Ihrer persönlichen Routine und genießen Sie Ihren aktiven, selbstbestimmten Alltag voller Energie!

Weitere Infos:

Emy Trainer ist ein Medizinprodukt zur Beckenbodenrehabilitation im Rahmen der Betreuung von Harninkontinenz bei Frauen. Weitere Infos: [https://go.fizimed.com/rh](https://go.fizimed.com/rh

** Cardozo et al., ICS, 2023 *** Klinische Studie (Jochum et al., 2021) verfügbar auf go.fizimed.com/studie_overview

25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.